Nach meiner Interpretation sind die 'westlichen' Staaten in Europa für Trump keine Verbündeten, Freunde oder Partner. So etwas interessiert ihn nicht. Wahrscheinlich sind sie für ihn auch auch nicht direkt Gegner. Sondern sie sind für ihn Objekte, potenzielle Verhandlungsmasse, etwas womit er tun kann was er will.
Es gibt keine wirklichen Belege für seine Strategie (oder ob er überhaupt eine hat). Also spekuliere ich jetzt einfach mal drauflos, ohne Beleg.
Als wesentliche zukünftige Bedrohung der USA (wirtschaftlich und dann auch politisch) kann man China annehmen. Trumps Idee, um China aktuell zu schwächen, wäre vielleicht ein Deal mit Russland. Russland würde die gegenseitige Unterstützung mit China beenden sollen, sich politisch distanzieren, die Wirtschaftsbeziehungen reduzieren.
Nach Trumps Denke kann man alles und jeden kaufen, wenn man die richtige Gegenleistung parat hat. Und die Gegenleistung für einen solchen (theoretischen) Deal müsste natürlich richtig groß sein. Hier könnte Trump Europa anbieten, als Ganzes (allerdings ohne Grönland). Genauer gesagt, die USA würden ihren Einfluss in Europa beenden, und ihr Interesse an der Sicherung der europäischen NATO-Außengrenze aufgeben. Das heißt sie lassen die NATO platzen und ziehen ihre Truppen ab.
Was würde geschehen? Die europäischen Staaten stünden ohne Schutzmacht da, und Russland könnte hier seinen Einfluss durchsetzen. Das ist in letzter Konsequenz keine Frage von Wirtschaftsleistung oder Gesellschaftsordnung, und es ist auch keine Frage von Panzern und Soldaten. Es ist eine Frage von Nuklearwaffen, so ist die Welt leider organisiert seit siebzig Jahren. Russland hat weit über 5000 Sprengköpfe, Frankreich und Großbritannien zusammen rund 500. Für das Leben in Europa wäre es in jedem Fall besser, diesen Kampf nicht zu versuchen.
Vor diesem Hintergrund ist es übrigens ziemlich wurscht, welche Partei wir in Zukunft wählen.
Donald Trump benimmt sich so, als wenn er sozusagen selbst die USA wäre.
Die Befriedigung seiner persönlichen Wünsche hält er für nutzvoll für das Land.
Wenn ihm ein anderer Staatschef bei einem Treffen schmeichelt und seine Eitelkeit bedient, so meint er die Beziehung zu diesem Land sei hervorragend.
Wenn ihn ein anderer Staatschef kritisiert (was Partner manchmal tun sollten), so ist dieses Land für ihn ein schlimmer Feind.
Wenn er ein paar Gewässer umbenennt, dann denkt er dass die USA dadurch großartiger werden.
Wenn jemand aus dem bekannten Wasserbecken ein Stück abgeblätterte Farbe entnimmt, dann möchte er ihn als Staatsfeind verfolgen.
Es ist klar, dass das weltweite Ansehen der USA durch ein solches Verhalten beschädigt wird. Die früheren Freunde gehen auf Distanz, und die Rivalen versuchen die Situation für sich auszunutzen. Eine substanzielle Schwächung der USA wäre aber ein länger andauernder Vorgang, und der nächste Präsident wird diesen Stil vermutlich nicht fortsetzen.
Nach meiner Interpretation…
Nach meiner Interpretation sind die 'westlichen' Staaten in Europa für Trump keine Verbündeten, Freunde oder Partner. So etwas interessiert ihn nicht. Wahrscheinlich sind sie für ihn auch auch nicht direkt Gegner. Sondern sie sind für ihn Objekte, potenzielle Verhandlungsmasse, etwas womit er tun kann was er will.
Es gibt keine wirklichen Belege für seine Strategie (oder ob er überhaupt eine hat). Also spekuliere ich jetzt einfach mal drauflos, ohne Beleg.
Als wesentliche zukünftige Bedrohung der USA (wirtschaftlich und dann auch politisch) kann man China annehmen. Trumps Idee, um China aktuell zu schwächen, wäre vielleicht ein Deal mit Russland. Russland würde die gegenseitige Unterstützung mit China beenden sollen, sich politisch distanzieren, die Wirtschaftsbeziehungen reduzieren.
Nach Trumps Denke kann man alles und jeden kaufen, wenn man die richtige Gegenleistung parat hat. Und die Gegenleistung für einen solchen (theoretischen) Deal müsste natürlich richtig groß sein. Hier könnte Trump Europa anbieten, als Ganzes (allerdings ohne Grönland). Genauer gesagt, die USA würden ihren Einfluss in Europa beenden, und ihr Interesse an der Sicherung der europäischen NATO-Außengrenze aufgeben. Das heißt sie lassen die NATO platzen und ziehen ihre Truppen ab.
Was würde geschehen? Die europäischen Staaten stünden ohne Schutzmacht da, und Russland könnte hier seinen Einfluss durchsetzen. Das ist in letzter Konsequenz keine Frage von Wirtschaftsleistung oder Gesellschaftsordnung, und es ist auch keine Frage von Panzern und Soldaten. Es ist eine Frage von Nuklearwaffen, so ist die Welt leider organisiert seit siebzig Jahren. Russland hat weit über 5000 Sprengköpfe, Frankreich und Großbritannien zusammen rund 500. Für das Leben in Europa wäre es in jedem Fall besser, diesen Kampf nicht zu versuchen.
Vor diesem Hintergrund ist es übrigens ziemlich wurscht, welche Partei wir in Zukunft wählen.
Narzisstische Persönlichkeit
Donald Trump benimmt sich so, als wenn er sozusagen selbst die USA wäre.
Es ist klar, dass das weltweite Ansehen der USA durch ein solches Verhalten beschädigt wird. Die früheren Freunde gehen auf Distanz, und die Rivalen versuchen die Situation für sich auszunutzen. Eine substanzielle Schwächung der USA wäre aber ein länger andauernder Vorgang, und der nächste Präsident wird diesen Stil vermutlich nicht fortsetzen.
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