Deutschland steht vor einer kulinarischen Zeitenwende: Der McRib ist weg. Das letzte Schwein hat McDonald’s offenbar verlassen. Freiwillig oder aus politischen Gründen?
Jahrzehntelang war der McRib ein Symbol "deutscher Esskultur"?: Schweinefleisch, BBQ-Sauce ohne Ende und Zwiebeln – alles, was man braucht, um nach einer durchzechten Nacht wieder an die Menschheit zu glauben.
Doch damit ist Schluss. McDonald’s verabschiedet sich vom Schwein. Und im Internet wird bereits die entscheidende Frage gestellt: Wann wird aus McDonald’s eigentlich McHalal?
Die Hinweise verdichten sich: Der Hamburger hat schon lange nichts mehr mit Hamburg zu tun, der Cheeseburger enthält verdächtig wenig Käse, Hafermilch ist kein Milch usw.
McDonald’s hat diese Entwicklungen bislang weder bestätigt noch dementiert. Dafür gibt es eine plausible Erklärung: Niemand hat das Unternehmen vermutlich gefragt?
Fest steht: Wo früher Schwein drin war, ist jetzt eine Marktlücke.
Und Deutschlands letzte McRib-Fans fragen sich: Was wird aus Currywurst?
Amerikanische Esskultur.
Das gesamte System von McDonalds und ähnlichen Ketten ist aus den USA importiert, inklusive der typischen Produkte und deren Namen. Zur "deutschen Esskultur" zähle ich nichts davon.
Der "Hamburger" hat seinen Namen höchstens indirekt von der deutschen Stadt Hamburg (es gibt da verschiedene Theorien), sondern evtl. daher dass deutsche Einwanderer in den USA vor hundertfünfzig Jahren ihre Hacksteaks als "Hamburg steak" bezeichneten.
Neuen Kommentar hinzufügen