In Deutschland leben rund 84 Millionen Menschen.
Davon sind über 14 Millionen Ausländer. Das sind knapp 17% der Bevölkerung. Als Ausländer zählt dabei jeder, der keine deutsche Staatsangehörigkeit besitzt.
Bei dem Wort „Migranten“ ändert sich etwas. Rund 16-17 Millionen Menschen in Deutschland sind selbst aus einem anderen Land eingewandert. Zählt man auch ihre direkten Nachkommen dazu, wenn beide Eltern eingewandert sind, kommt man auf rund 22 Millionen. Das sind über 26% der Bevölkerung.
Nach der noch breiteren Definition „Migrationshintergrund“ sind es sogar rund 26 Millionen Menschen. Dazu zählen zum Beispiel auch Menschen, die in Deutschland geboren wurden und nur einen eingewanderten Elternteil haben.
Kurz gesagt: Etwa jeder sechste Einwohner Deutschlands ist Ausländer. Etwa jeder vierte hat eine Einwanderungsgeschichte. Die Zahlen zeigen aber auch, warum „Ausländer“ und „Migrant“ nicht dasselbe bedeuten: Viele Menschen mit Einwanderungsgeschichte besitzen inzwischen die deutsche Staatsangehörigkeit.
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