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Interessante Filme zum Empfehlen (auf Deutsch)

Gespeichert von Gast (nicht überprüft) am Di, 31. Juli 2012 - 04:30

Jeder von uns verbringt hunderte tausende Stunden vor TV oder in Kino. Wir sehen mal sehr gute Filme was absolut empfehlenswert ist. Aber manchmal vergeuden wir unsere Zeit nur. Deswegen dachte ich vielleicht es hilft mit einen Sammelthread einen guten Filmliste mit kurzen Information zu erstellen.

Dafür braucht man lediglich Name von Film und Kurzinfo. Aber es schadet nicht wenn man Darsteller, Land und Erscheinungsjahr nennt.

"Fish Tank" ist ein U.K. Film. Es ist ein Drama von 2009-2010. Es geht um chaotischen inneren Welt von einen jungen irischen oder britischen Mädchen. Das habe ich geschätzt, weil Lenkrad von Autos auf rechten Seite ist. Es ist sehr realistisch. Von daher würde ich nur weiterempfehlen. Anfang habe ich leider verpasst. Es dauert ca. 2 Stunden.

Spieler:

Katie Jarvis: Mia Williams
Michael Fassbender: Connor
Kierston Wareing: Joanne Williams
Rebecca Griffiths: Tyler Williams
Harry Treadaway: Kyle
Sydney Mary Nash: Keira
Sarah Bayes: Keely

Gespeichert von Gast (nicht überprüft) am/um Di, 31. Juli 2012 - 04:36

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Felon ist ein gutes US-Drama. Es erinnert mich bisschen an Shawshank Redemption aber andere Richtung. Auszeichnungen sind mir nicht bekannt aber wäre schade wenn keine gäbe.

Val Kilmer: John Smith
Stephen Dorff: Wade Porter
Harold Perrineau: Lt. Jackson (lebenslänglicher Häftlinge)
Sam Shepard: Gordon Camrose
Nick Chinlund: Sgt. Roberts
Marisol Nichols: Laura Porter (die Ehefrau)

Gespeichert von Gast (nicht überprüft) am/um So, 06. Januar 2013 - 03:08

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Gottes mächtige Dienerin ist ein neues zweiteiliger deutscher Spielfilm. Produktionsjahr ist 2011. Er hat Pascalina Lehnert, die Haushälterin, Dienerin des Papstes Pius XII., zum Thema und beruht auf der gleichnamigen Biographie von Martha Schad. (aus Wikipedia)

Gespeichert von Brain (nicht überprüft) am/um Mi, 30. Januar 2013 - 18:37

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Cartagena(auf deutsch: Zwischen Liebe und Tod) ist ein französisches Film mit Sophie Marceau und Christopher Lambert. Es geht um ein Boxer aus Europa, eine reiche und lahmgelegte Frau aus Kolumbien und eine junge kolumbianische Boxerin. Gedreht wurde das Film nach dem Roman von Eric Holder "Mademoiselle Chambon".

Gespeichert von Cartagena - Zw… (nicht überprüft) am/um Mi, 30. Januar 2013 - 21:45

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"Trabbi goes to Hollywood" ist eine Filmkomödie aus 90er Jahren. Hauptdarsteller ist Thomas Gottschalk(war seine erste Hauptrolle in Hollywood) und Regie ist Jon Turteltaub. Der Film wurde in Amerika und Bayern(Deutshland) gedreht (Los Angeles, Thurnau und Kulmbach). Es geht um einen umweltfreundlichen Trabi vom Erfinder Günter welche mit Gemüsesaft fährt und bis zu 250km/Stunde schafft. Der Wagen möchte man in L.A. in einer Automesse präsentieren. Aber es läuft einiges schief.

Gespeichert von Gast (nicht überprüft) am/um Sa, 16. Februar 2013 - 09:22

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Maler und Mädchen(Artists and Models) ist eine alte US-Komödie aus 50er Jahren.

Dean Martin: Rick Todd
Jerry Lewis: Eugene Fullstack
Shirley MacLaine: Bessie Sparrowbrush
Dorothy Malone: Abigail Parker
Eddie Mayehoff: Mr. Murdock
Eva Garbor: Sonia / Mrs. Curtis
Anita Ekberg: Anita
George Winslow: Richard Stilton
Jack Elam: Ivan
Herbert Rudley: Samuels, Chef von Geheimdienst

Regisseurs sind Frank Tashlin, Komikerduo Dean Martin und Jerry Lewis.

artists-models-maler-maedchen.jpg

Gespeichert von uspie (nicht überprüft) am/um Mo, 08. April 2013 - 23:42

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"Ein charmantes Ekel" ist ein 91er US-amerikanisches Drama. Das Drehbuch ist von Malia Scotch Marmo. Originaltitel ist "Once Around", Regiesseur ist Lasse Hallström. Obwohl das Film interessant ist, hat es keine Auszeichnungen bekommen. In Film wird mehr Mals auf Englisch und Litauisch gesungen.

Darsteller:
Richard Dreyfuss: Sam Sharpe (der Immobilienmillionär aus Litauen)
Holly Hunter: Renata Bella (die naive junge Frau)
Danny Aiello: Joe Bella (der Vater)
Laura San Giacomo: Jan Bella (die untreue Schwester von Renate)
Gena Rowlands: Marilyn Bella (die Mutter)
Roxanne Hart: Gail Bella
Danton Stone: Tony Bella
Tim Guinee: Peter Hedges
Greg Germann: Jim Redstone
Griffin Dunne: Rob
Myra Taylor: Trainerin

Gespeichert von Gast (nicht überprüft) am/um Mi, 09. Oktober 2013 - 03:46

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"Was ist denn bloß mit Willi los", genau so heisst ein altes deutsche Spielfilm aus 70er Jahren. Es ist absolut empfehlenswert, wenn man deutsche Humor näher betrachten möchte.

Heinz Erhardt (geboren am 20. Februar 1909 in Riga; † 5. Juni 1979 in Hamburg-Wellingsbüttel) spielt den "Willi Winzig". H.E. war ein deutscher Entertainer, Schauspieler, Komiker, Musiker und Dichter.

Ralf Wolter: Felix Klein
Ruth Stephan: Annie Engel
Stella Mooney: Helga Winzig
Rex Gildo: Frank Kuhländer
Helen Vita: Frau Stirnima

.

Gespeichert von Gast (nicht überprüft) am/um Mi, 30. Oktober 2013 - 18:10

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"Love and other Drugs – Nebenwirkung inklusive" ist ein echtes Film über Parkinson und Liebe, oberflächliche und tiefe Seite des Lebens. Allerdingt warum die name halb englisch halb deutsch ist, habe ich nicht verstanden. Es könnte so heissen : Liebe und andere Drogen – Nebenwirkung inklusive

Gespeichert von Gast (nicht überprüft) am/um Mi, 04. Dezember 2013 - 22:02

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"Das ganze Leben liegt vor Dir" (Italienisch: Tutta la vita davanti) ist ein italienisches Film von Paolo Virzì aus 2008.

Über Thema möchte ich nicht viel schreiben, falls jemand den Film doch sehen möchte. Es geht um das Leben von neuen Generation, die unsichtbare Druck, die sie erleben müssen. Und wie sie die ganz unterschiedliche Lebens kreuzen.

Isabella Ragonese: Marta
Sabrina Ferilli: Daniela
Elio Germano: Lucio 2
Massimo Ghini: Claudio
Valerio Mastandrea: Giorgio Conforti
Micaela Ramazzotti: Sonia
Valentina Carnelutti: Maria Chiara
Edoardo Gabbriellini: Roberto
Tatiana Farnese: Signora Franca
Giulia Salerno: Lara
Pierpaolo Benigni: Matteo
Laura Morante: Erzählstimme

tutta-la-vita-davanti.jpg

Gespeichert von Cesano (nicht überprüft) am/um Fr, 10. Januar 2014 - 03:48

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Grenzpatrouille ist 32 Jahr altes Film. Dieses Film hat Jack Nicholson berühmt gemacht. Und dieses Film hat die us-amerikanische Öffentlichkeit über das echte Leben der Flüchtlinge aus Mexiko aufmerksam gemacht. Man vermutet, dass sich die schwere Bedingungen der Mexikaner danach verbessert haben.

Gespeichert von Peruaner (nicht überprüft) am/um So, 12. Januar 2014 - 16:16

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Babel ist ein Film von 2006. Außer Brad Pitt sind die andere SchauspielerInnen nicht so bekannt. Es geht um drei Stories, drei orte der Welt: Die grenznahe Orte von USA-Mexico, Tokyo-Japan und berberische Dörfer von Marokko. Obwohl sich die Hauptpersonen sich nicht kennen, gibt es leichte Verbindungen.

Gespeichert von Gast (nicht überprüft) am/um Fr, 31. Januar 2014 - 00:22

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"V wie Vendetta" ist ein gesellschaftskritischer Film von Zukunft(2025-2030 Jahren). V ist eine Verfilmung des Comics von Alan Moore und David Lloyd.

Es geht um Rache, Liebe, Unterdrückung und Revolution in zukünftigen London. In dieser zukünftigen Film ist Kurdistan ein ganz unabhängiges Land.

Die berühmte Hackergruppe "Anonymous" hat die Maske von V weltweit verbreitet.

anonymous-peshmerga-maske.jpg

Gespeichert von Gast (nicht überprüft) am/um Mo, 10. Februar 2014 - 17:42

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"Spurlos" ist ein guter Film. Es geht um eine sehr realistisch aussehende Geiselnahme. Die Schauspieler kenne ich nicht aber alle spielen sehr gut. Ich bin nicht sicher ob es ein Hollywood Film ist. Ich hatte das ein Gefühl, dass es ein überdurchschnittlicher Eurofilm ist.

Gespeichert von Spurlos (nicht überprüft) am/um So, 11. Januar 2015 - 03:08

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The Imitation Game is ein interessanter Film. Übersetzt wurde er als "Ein streng geheimes Leben", was mit englischen Titel nichts zu tun hat. Es geht um eine wahre Geschichte, nämlich Knacken von Enigma Code.

Gespeichert von Enigma (nicht überprüft) am/um Di, 27. Januar 2015 - 01:36

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Liebe ist das perfekte Verbrechen (2013, Original Titel: L’amour est un crime parfait) ist ein Spielfilm von Arnaud Larrieu und Jean-Marie Larrieu. Er basiert auf dem französischen Roman Incidentes (Die Rastlosen) von Philippe Djian (2010) und kombiniert Elemente des Film noir und des Kriminalfilms.

Produktionsländer sind Frankreich, die Schweiz und Belgien.

Mathieu Amalric: Marc
Karin Viard: Marianne
Maïwenn: Anna
Sara Forestier: Annie Eggbaum
Denis Podalydès: Richard
Marion Duval: Barbara

l-amour-est-un-crime-parfait-liebe-verbrechen.jpg

Gespeichert von Gast (nicht überprüft) am/um Fr, 09. Dezember 2016 - 00:31

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"Feuchtgebiete" ist ein deutscher Film von 2013.

Achtung: Ab 16 Jahre.
Warnung: Nichts für Empfindliche.

Viele Menschen bezeichnen diesen Film als anstößig, ekelhaft, pornografisch, banal, widerlich, und Einiges mehr. Tatsächlich enthält er drastische Situationen mit "Igitt", "Aua" und "Stöhn".

Aber bei genauerer Betrachtung kann man mehr finden:

  • Eine Lockerheit und erfrischende Respektlosigkeit, die für einen deutschen Film ganz untypisch ist.
  • Eine Literaturverfilmung, die tatsächlich besser ist als das gleichnamige Buch.
  • Die plastische Darstellung einer kaputten Wohlstandsfamilie, in der es an Allem mangelt außer an Geld. Eine ziemlich gewöhnliche Geschichte, die auf ziemlich ungewöhnliche Weise erzählt wird.
  • Eine souveräne Hauptdarstellerin (Carla Juri aus der Schweiz), die viel mehr zu bieten hat als den Blick auf irgendwelche Körperteile.
  • Eine ironische Distanz, an vielen Stellen. Da es die Hauptfigur und Ich-Erzählerin mit der Wahrheit nicht so genau nimmt, kann man sich häufig selber aussuchen, ob sie das Gezeigte erlebt oder erfunden hat. Das ist unterhaltsam und macht den Blick frei.
  • Einen wirklich verstörenden Moment. Das zentrale Kindheitstrauma der Hauptfigur kann diese nicht erfunden haben.
  • Eine interessante Optik, mit Mut zu schrägen Perspektiven und grellen Farben. Mittels geschickter Bildgestaltung sind manche Dinge gar nicht wirklich im Bild, die man hinterher glaubt gesehen zu haben.
  • Ein paar Botschaften über die Widersprüchlichkeit und Scheinheiligkeit, mit der wir mit solchen Themen umgehen.
  • Und vielleicht auch noch etwas über weibliche Sichtweisen.

Gespeichert von Gast (nicht überprüft) am/um Di, 11. Juli 2017 - 16:10

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"Emmas Glück" ist ein deutscher Film von 2006.

        Ab 12 Jahre.

Emma führt alleine einen kleinen Bauernhof. Wegen Schulden wird sie ihn aber bald verlieren. Mit den Menschen will sie nichts mehr zu tun haben. Sie spricht mit ihren Tieren und hat Spaß mit ihrem alten Moped.

Da schmeißt ihr der Zufall einen Mann nebst reichlich Bargeld direkt vor die Haustür. Nach holprigem Beginn erleben die beiden eine Art Märchen, für eine kurze Zeit.

Auch der Film ist streckenweise wie ein Märchen aufgebaut. Er hält sich nicht damit auf, alle Einzelheiten logisch zu erklären. Trotz einiger Dramatik zieht sich ein eigentümlicher Humor durch den Film.

Im Kern behandelt der Film gleichwohl eine schwierige Frage, die mit dem Sterben zu tun hat. Er tut das ganz ohne Schwermut und ohne Düsternis. Man hat aber hinterher etwas zum Nachdenken.

Gespeichert von Gast (nicht überprüft) am/um Do, 03. August 2017 - 17:34

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"Lola rennt" ist ein deutscher Actionfilm von 1998.

Am Telefon erfährt Lola, dass ihr Freund in argen Schwierigkeiten steckt. Ihm zu helfen bleiben ihr 20 Minuten. Mangels Fahrzeug rennt sie quer durch die Stadt. Und der Zuschauer rennt mit.

Der Witz dabei: Die Handlung wiederholt sich dreimal. Der Anfang ist immer gleich, das Ende jedesmal ganz anders. Die Unterschiede entstehen durch kleine Zufälle.

Sozusagen im Vorbeirennen erfährt man auch etwas über Lolas Leben und ihre Herkunft. Das kommt aber häppchenweise, man muss es dann noch zusammensetzen.

Insgesamt ein rasanter und abwechslungsreicher Film, bei dem man mit jeder Sekunde Unaufmerksamkeit etwas verpassen würde.

Gespeichert von Gast (nicht überprüft) am/um So, 06. August 2017 - 01:17

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"Barfuß bis zum Hals" ist eine deutsche TV-Komödie von 2009. Sie ist eine der zahllosen, häufig recht seichten Eigenproduktionen des Senders SAT.1, von denen sie sich aber positiv abhebt.

Ein FKK-Verein irgendwo in Brandenburg hat ein Problem: Das Pachtland mit dem Vereinsgelände wurde verkauft, und der neue Besitzer aus dem fernen Bayern ist ein offensichtlicher FKK-Gegener. Um den drohenden Rausschmiss zu verhindern, versuchen ihm die Vereinsmitglieder entgegen ihrer eigenen Überzeugungen etwas vorzuspielen.

Es ergeben sich Verwicklungen, die manchmal lustig sind und manchmal albern. Insgesamt gute Unterhaltung ohne viel Langeweile, wenn auch die Geschichte nicht allzuviel Überraschungen bietet. Das Thema bringt es mit sich, dass Haupt- und Kleindarsteller über weite Strecken nackig agieren. Der Film inszeniert das nicht als Sensation, sondern zeigt es als ein natürliches Ding.

Die Stärke des Films liegt darin, dass es nicht "die Guten" und "die Bösen" gibt. Jede Figur hat ihre Macken und Defizite, und jeder ist in der Lage sich zu verändern und weiterzuentwickeln. Dabei verblassen auch die "Ossi-Wessi"-Klischees, die am Anfang deutlich zu sehen sind.

Gespeichert von Gast (nicht überprüft) am/um So, 06. August 2017 - 01:55

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"Der Unfisch" ist eine österreichische Filmkomödie von 1997.

Ein alternder Schausteller kutschiert seine Jahrmarkts-Attraktion - einen begehbaren Wal - zu einem entlegenen Bergdorf. Kurz vor dem Ziel ereilt ihn der Herzinfarkt. Später reist die junge Erbin Sophie an und entdeckt, dass der Wal Wunder vollbringen kann. Bald ist das gesamte Dorf in heller Aufruhr.

Der Film spielt in der Gegenwart und ist ein absurdes Märchen für Erwachsene. Gleichzeitig ist er eine Art Heimatfilm, der kräftig gegen den Strich gebürstet wurde. Es geht um menschliche Werte und menschliche Abgründe, von Letzterem nicht zu knapp. Gewürzt ist das Ganze mit viel Ironie.

Das Wort "Unfisch" ist übrigens eine doppelsinnige Erfindung der Filmemacher. Erstens ist ein Wal (biologisch gesehen) kein Fisch, zweitens sorgt dieser Wal für jede Menge Unfrieden.

Gespeichert von Gast (nicht überprüft) am/um Di, 08. August 2017 - 11:36

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"Gritta von Rattenzuhausbeiuns" (auch: "Gritta vom Rattenschloß") ist ein ungewöhnlicher Märchenfilm aus der DDR von 1985.

Der verwitwete und verarmte Hochgraf von Rattenzuhausbeiuns ist auf das Tüfteln und Erfinden fixiert. Seine dreizehnjährige Tochter Gritta erfreut sich derweil eines ungezwungenen Lebens ohne nervige Erziehungsversuche. Das ändert sich radikal, als der Graf eine neue Frau findet. Die aufmüpfige Gritta soll nun in einer Klosterschule Disziplin lernen.

In dieser Geschichte stehen Kinder im Vordergrund. Sie erscheinen selbstbewusst und pfiffig, mit starkem Gerechtigkeitssinn. Die anfangs erst elfjährige Hauptdarstellerin spielt ihre Rolle souverän und intensiv, neben den erwachsenen Berufsschauspielern.

Die Romanvorlage von 1844 (zu finden im Gutenberg-Projekt) wurde entschnörkelt und aufgefrischt. Entstanden ist ein phantasievoller und zeitloser Film für fast jedes Alter (Freigabe ab 6, gut verstehbar ab 10).

Bloß das Singen hätte nicht sein müssen.

Gespeichert von Gast (nicht überprüft) am/um Fr, 11. August 2017 - 01:10

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"Go Trabi Go" ist eine deutsche Filmkomödie von 1991.

Vater, Mutter und Tochter Struutz aus der ehemaligen DDR fahren nach Italien und gucken unterwegs auch in Bayern vorbei. Vor der Grenzöffnung konnten sie das nicht. Ausgerüstet sind sie mit einem (anfangs) himmelblauen Trabant (typisches DDR-Auto) nebst Dachzelt, mit einem gewissen Mangel an harter Währung sowie mit einer gesunden Mischung aus Neugier, Ahnungslosigkeit und Cleverness. Unterwegs gibt es jede Menge Turbulenzen mit den Dreien, ihrem Auto, etlichen "Wessis" (zumeist Bayern), auch einigen Italienern, und Verschiedenes mehr.

Der Film ist folgerichtig eine "Ossi/Wessi-Komödie". Genauer gesagt: Er ist DIE "Ossi/Wessi-Komödie". Die speziellen Macken und gegenseitigen Vorurteile der unterschiedlichen Deutschen, die sich erst wieder kennenlernen müssen, werden witzig auf die Spitze getrieben. Vielleicht ist es eher eine Abfolge von Kabarettnummern, und viele der Darsteller waren damals auch tatsächlich bekannte Kabarettisten. Zusammengehalten wird das Ganze durch die Geschichte über eine abenteuerliche Autofahrt, eingeschlossen ein paar Showeinlagen des Trabis.

Übrigens: Damit man Ossis und Wessis stets gut unterscheiden kann, sprechen die einen Sächsisch und die anderen meistens Bayerisch.

Gespeichert von Gast (nicht überprüft) am/um Sa, 26. August 2017 - 23:13

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"Fliegende Fische müssen ins Meer" ist eine schweizerisch-deutsche Koproduktion von 2011.

Dass ihre drei Kinder verschiedene Väter haben, sieht man sofort. Roberta ist eher chaotisch veranlagt, und ihren Beziehungen mangelt es ebenso wie ihrem Berufsleben an Stabilität. Außerdem hat sie eine tolle Stimme, ausschließlich kurze Kleider mit reichlich Ausschnitt, einen Hang zum Alkohol, und Stress mit dem Jugendamt. Tochter Nana kümmert sich derweil um die jüngeren Geschwister, ums Geldverdienen, Einkaufen und Kochen, aber etwas zu wenig um sich selber.

Aus diesen Vorgaben hätte man ein düsteres Drama machen können. Der Film glänzt aber mit Ironie und skurrilem Humor. Die Ernsthaftigkeit der Probleme bleibt spürbar, doch es macht Spaß den Film anzuschauen. Die Figur der Roberta wird weder verurteilt noch verspottet, sie bleibt menschlich und sympathisch. Die surrealen Überhöhungen in vielen Bildern und ein paar Fantasiesequenzen sorgen für Tempo und Abwechslung.

Gespeichert von Gast (nicht überprüft) am/um Do, 07. September 2017 - 22:58

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"Schtonk!" ist eine deutsche Filmsatire von 1992.

Ein bekanntes Nachrichtenmagazin kommt mit einer Mega-Sensation heraus: Man hat die bisher völlig unbekannten Tagebücher von Adolf Hitler gefunden und will sie nun ganz exklusiv veröffentlichen. Das Dumme ist nur, dass alles bloß das Werk eines geschickten Fälschers ist. Und noch während die Chefetage des Verlages mit Schampus feiert, ist plötzlich eine gigantische Blamage daraus geworden.

Diese Geschichte ist tatsächlich passiert, nämlich 1983 im westlichen Deutschland. Der Film nimmt sie als das, was sie in letzter Konsequenz gewesen ist: Eine Lachnummer. Er macht sich über Hochmut, Leichtgläubigkeit und Sensationsgier der Presseleute lustig, die allesamt auf den Fälscher hereingefallen sind. Beklemmend ist die Darstellung von Menschen der "besseren Gesellschaft", die insgeheim von Hitler fasziniert sind. Natürlich ist der Film nicht dokumentarisch exakt, aber das Typische wird plastisch greifbar.

Der Ausspruch "Schtonk!" kommt übrigens in dem Chaplin-Film "The Great Dictator" vor. Er ist ein Kunstwort aus der Kauderwelsch-Sprache des Diktators.

Gespeichert von Gast (nicht überprüft) am/um Mi, 20. September 2017 - 23:18

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"Sieben Sommersprossen" ist ein Jugendfilm aus der DDR von 1978.

Die Jugendlichen im Ferienlager proben ein Theaterstück. Sie wollen "Romeo und Julia" aufführen. Auch im richtigen Leben gibt es unter ihnen ein Liebespaar. Es gibt aber auch Missgunst, Intrigen, Streit, Missverständnisse und Eifersucht, wie im Stück.

Die Frisuren, der Alltag und die gesellschaftlichen Umstände im Film gehören in eine frühere Zeit. Die Geschichte aber ist zeitlos, sie geschieht immer wieder. Diese Botschaft vermittelt der Film aus der Perspektive der Jugendlichen, mit Sensibilität, Ehrlichkeit und Witz. Das macht seine Wirkung aus.

Die heutige Wahrnehmung reduziert den Film häufig auf eine einzelne Nacktszene. Zur Entstehungszeit war diese eigentlich nichts Besonderes. Eher ungewöhnlich war die negative Darstellung der Lagerleiterin mit diktatorischen Zügen. Eine solche Leitungsfunktion hatte damals nämlich immer auch einen "politischen", den Staat repräsentierenden Aspekt. Derartige Rollen wurden in DDR-Filmen meistens positiv angelegt. Aber es ist natürlich kein "regimekritischer" Film geworden.

Gespeichert von Gast (nicht überprüft) am/um Do, 28. September 2017 - 16:37

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"Till Eulenspiegel" ...

... in der DEFA-Verfilmung von 1974/1975 ist ein bekannter DDR-Film mit Winfried Glatzeder und Cox Habbema.

    FSK: ab 16 Jahre (neue Einstufung von 2012, früher ab 18 Jahre)

Till Eulenspiegel ist eine bis heute populäre literarische Figur, die es bereits seit mehr als fünfhundert Jahren gibt. In der dominierenden Wahrnehmung war er ein listiger Witzbold, der sich über reiche und mächtige Leute lustig machte.

Es gibt mittlerweile eine ganze Menge Verfilmungen dieses Stoffes, und die meisten davon eignen sich gut für das Kinderprogramm. Für den hier betrachteten Film trifft das aber überhaupt nicht zu, ganz im Gegenteil.

Es fängt noch harmlos an, wenn sich Till Eulenspiegel im Gasthaus am Geruch des Bratens labt und anschließend mit dem Klirren seines Geldes bezahlen will. Aber bald wird es eklig, derb und freizügig. Auf eine sehr direkte Art wird das Leben im späten Mittelalter (oder wie es sich die Autoren vorstellten) gezeigt. In dieser Zeit waren die einfachen Menschen häufig sehr arm, die Mächtigen waren rücksichtslos, Gerechtigkeit war Mangelware, und der Galgen war allgegenwärtig.

Eulenspiegel nutzt seine unglaubliche Mischung aus Intelligenz und Dreistigkeit, um mit zahlreichen Tricks durchs Leben zu kommen und seine Mitmenschen hereinzulegen. Er gelangt an die Höfe mehrerer Herrscher, in aufsteigender Rangfolge. Nachdem er diese in meist eigennütziger Absicht ausgiebig verarscht hat, braucht er jedesmal viel Glück für die Flucht.

Der Film unterhält mit Witz und flotter Handlung, schockiert mit Grausamkeiten gegen Mensch und Tier, überrascht mit ungewöhnlichen Stilmitteln und belehrt über den Sinn menschlicher Werte, indem er zeigt wohin deren Abwesenheit führt.

Bei der Herstellung dieses Films sind durchaus Tiere zu Schaden gekommen.

Gespeichert von Gast (nicht überprüft) am/um Sa, 30. Dezember 2017 - 23:37

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"Schultze gets the blues"

... ist ein deutscher Film mit Horst Krause von 2003.

Der Bergarbeiter Schultze wird in den Ruhestand geschickt. Ihn erwartet ein einsames und langweiliges Leben, irgendwo in einem kleinen deutschen Ort. Einziges Ereignis ist das Ortsfest, wo der etwas schwerfällige Schultze immer Polka auf dem Akkordeon spielt. Nach den vielen Jahren ödet ihn das schon an.

Einmal hört er, als er am Radio dreht, zufällig eine besondere amerikanische Musik. Er hat das noch nie gehört und ist gleich fasziniert (jedenfalls im Rahmen seines Naturells). Sein Leben hat jetzt wieder ein Ziel: Er will zu dieser Musik.

Da trifft es sich gut, dass er als Vertreter seines Ortes zu einem Volksfest in die amerikanische Partnerstadt geschickt wird. Jedoch wird dort nur Polka gespielt. Deshalb verdrückt er sich und streift durch den Südosten der USA.

Schultze ist ein wortkarger Mensch, und er hat keinen Plan von englischer Sprache. Auch sonst wird im Film eher sparsam geredet. Ruhige und eindrucksvolle Bilder erzählen die Geschichte. Der Film lebt von der Musik und den Landschaften, und von Schultzes unerschütterlicher Ruhe.

Die besondere Musik heißt übrigens Zydeco (Google weiß Bescheid). Ich hatte sie vorher auch noch nie gehört.

Gespeichert von Gast (nicht überprüft) am/um Mo, 01. Januar 2018 - 12:03

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"Kleines Arschloch" ...

... ist ein deutscher Zeichentrickfilm von 1997 (eine Verfilmung der gleichnamigen Comics).

Zum Arschloch muss man geboren sein. Das kleine Arschloch ist ein Prachtexemplar, bereits mit zwölf Jahren. Dieser Schuljunge schockiert unablässig seine Mitmenschen, mit vulgären Sprüchen, mit unangemessenen Liebeserklärungen, mit seinem nackten Hintern. Meisterhaft beherrscht er die Kunst des unpassenden Wortes und des falschen Augenblicks.

Auch als Frontmann einer Schülerband versteht er das Publikum zu provozieren. Ein gewisser Peppi muss ihn ebenso fürchten wie Inge Koschmidder. Seine gelegentlichen sentimentalen Phasen sind gleichfalls von Subversion und innerer Boshaftigkeit geprägt.

Der Film ist böse, frech und anarchistisch, ohne Rücksicht auf Anstand und guten Geschmack. Außerdem witzig und voller (teils schmutziger) Phantasie. Die hochseriösen Erwachsenen können hier verklärt in der Erinnerung an ihre eigene Pubertät schwelgen.

Ein echter Mehrwert gegenüber den Comics sind die Gesangsnummern. Überhaupt ist die Synchronstimme des kleinen Arschlochs sehr gelungen. Der zweite Arschloch-Film ("Sterben ist scheiße") ist allerdings scheiße.

Gespeichert von Gast (nicht überprüft) am/um Sa, 27. Januar 2018 - 21:16

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"Die Oma ist tot" ...

.... ist ein Fernsehfilm der ARD von 1997, mit dem Komiker Hape Kerkeling.

Oma Vera fährt aus Polen nach Deutschland, wo ihre Enkelin Linda mit dem deutschen Busfahrer Lothar verheiratet ist. Dort feiert sie mit der Familie ihren achtzigsten Geburtstag, mit Wodka und Gesang.

Am nächsten Morgen liegt die Oma tot im Bett. Schockiert und verkatert versuchen Linda und Lothar das Nötige zu organisieren. Der zweite Schock sind die Kosten für die Überführung nach Polen. Deshalb beschließen sie, die tote Oma selber nach Polen zu schaffen, in einer Box auf dem Autodach. Dabei geht alles schief was schiefgehen kann.

Der Film ist konsequent eine Komödie. Die ständigen Verwicklungen lassen keinen Platz für Bestürzung und Besinnung. Die Handlung läuft nach altbewährten Mustern ab, nebst schräger Typen und unwahrscheinlicher Zufälle. Gewürzt wird mit schwarzem Humor. Witzig dargestellt sind auch die kleinen alltäglichen Konflikte und Missverständnisse, wofür die interkulturelle Familie schöne Ansätze bietet.

Gespeichert von Gast (nicht überprüft) am/um Sa, 03. Februar 2018 - 12:32

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"Toni Erdmann" .....

..... ist ein deutscher Spielfilm von 2016.

Ines Conradi ist erfolgreich im Beruf, sie ist stets auf ihre Karriere bedacht. Bei allem was sie tut denkt sie an ihr Weiterkommen, ein anderes Leben hat sie eigentlich nicht. Ihr alleinlebender Vater Winfried ist das genaue Gegenteil, er füllt den Tag mit kleinen Witzchen und verachtet das kapitalistische Leistungsstreben.

Eines Tages möchte der Vater den Kontakt zu seiner Tochter verbessern, aber das klappt zunächst nicht. Er startet nun allerlei Störmanöver gegen ihr tägliches Leben, die bald zu aberwitzigen Situationen führen. Ihre Reaktionen sind überraschend und zunehmend grotesk.

Man sollte keinen vordergründig spaßigen Film erwarten. Der Humor ist sozusagen schaumgebremst, aber porentief wirksam. Das Fremdschämen ist nicht Panne, sondern Methode. Eigentlich ein nachdenklicher, aber sehr witziger Film.

Der Film behandelt eine typische Lebensauffassung der heutigen Zeit, bei der nur der messbare Erfolg zählt, jeder menschliche Kontakt auf Kalkulation beruht und jede Handlung ein genau geplantes Ziel haben muss. Er zeigt auch wie sich die ausländische Geschäftswelt in einigen Ländern breitmacht, am Beispiel von Rumänien.

In den Dialogen wird außer Deutsch auch manchmal Englisch geredet, ohne Übersetzung (auf der DVD/BD sind deutsche Untertitel wählbar). Der Film ist seeehhhr lang, fast 2¾ Stunden. Aber er ist nicht langweilig, überhaupt nicht.

In den USA wird übrigens ein Remake vorbereitet, angeblich mit Jack Nicholson. Mal sehen was das wird.

Gespeichert von Gast (nicht überprüft) am/um Mo, 12. Februar 2018 - 22:51

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... ist ein Fernsehfilm der ARD von 1997, mit dem Komiker Hape Kerkeling.

Oma Vera fährt aus Polen nach Deutschland, wo ihre Enkelin Linda mit dem deutschen Busfahrer Lothar verheiratet ist. Dort feiert sie mit der Familie ihren achtzigsten Geburtstag, mit Wodka und Gesang.

Am nächsten Morgen liegt die Oma tot im Bett. Schockiert und verkatert versuchen Linda und Lothar das Nötige zu organisieren. Der zweite Schock sind die Kosten für die Überführung nach Polen. Deshalb beschließen sie, die tote Oma selber nach Polen zu schaffen, in einer Box auf dem Autodach. Dabei geht alles schief was schiefgehen kann.

Der Film ist konsequent eine Komödie. Die ständigen Verwicklungen lassen keinen Platz für Bestürzung und Besinnung. Die Handlung läuft nach altbewährten Mustern ab, nebst schräger Typen und unwahrscheinlicher Zufälle. Gewürzt wird mit schwarzem Humor. Witzig dargestellt sind auch die kleinen alltäglichen Konflikte und Missverständnisse, wofür die interkulturelle Familie schöne Ansätze bietet.

 

Gespeichert von Gast (nicht überprüft) am/um So, 15. April 2018 - 23:55

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"Kleines Arschloch" ist ein deutscher Zeichentrickfilm von 1997. Es handelt sich um eine Verfilmung der gleichnamigen Comics von Walter Moers.

Zum Arschloch muss man geboren sein. Das kleine Arschloch ist ein Prachtexemplar, bereits mit zwölf Jahren. Dieser frühreife Schuljunge nervt unablässig seine Mitmenschen, mit vulgären Sprüchen, mit unangemessenen Liebeserklärungen, mit seinem nackten Hintern. Meisterhaft beherrscht er die Kunst des unpassenden Wortes und des falschen Augenblicks.

Auch als Frontmann einer Schülerband versteht er das Publikum zu provozieren. Ein gewisser Peppi muss ihn ebenso fürchten wie Inge Koschmidder. Seine gelegentlichen sentimentalen Phasen sind gleichfalls von Subversion und innerer Boshaftigkeit geprägt.

Der Film ist böse, frech und anarchistisch, ohne Rücksicht auf Anstand und guten Geschmack. Außerdem witzig und voller (manchmal auch schmutziger) Phantasie. Die hochseriösen Erwachsenen können hier verklärt in der Erinnerung an ihre eigene Pubertät schwelgen.

Ein echter Mehrwert gegenüber den Comics sind die Gesangsnummern. Überhaupt ist die Stimme des kleinen Arschlochs sehr gelungen. Der zweite Arschloch-Film ("Sterben ist scheiße") ist allerdings scheiße.

 

 

 

Gespeichert von Gast (nicht überprüft) am/um Do, 26. April 2018 - 13:07

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Abdellatif Kechiche

Blau ist eine warme Farbe (Originaltitel: La vie d’Adèle, übersetzt: „Das Leben von Adèle“) ist ein Filmdrama von Abdellatif Kechiche aus dem Jahr 2013. Die Handlung basiert auf dem gleichnamigen französischen Comic von Julie Maroh.

Der Film gewann die Goldene Palme bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes 2013. Dabei wurde der Hauptpreis ausnahmsweise nicht nur an den Regisseur, sondern auch an die beiden Hauptdarstellerinnen Léa Seydoux und Adèle Exarchopoulos vergeben. 


Abdellatif Kechiche (* 7. Dezember 1960 in Tunis) ist ein französischer Film- und Theaterregisseur, Drehbuchautor und Schauspieler tunesischer Herkunft.

Sein Drama Blau ist eine warme Farbe über die Liebesbeziehung zweier junger Frauen wurde 2013 auf den Filmfestspielen von Cannes mit der Goldenen Palme ausgezeichnet. 

 


Adèle Exarchopoulos

Adèle Exarchopoulos (* 22. November 1993 in Paris) ist eine französische Schauspielerin. Für ihre Rolle in dem Film Blau ist eine warme Farbe erhielt sie 2013 gemeinsam mit Léa Seydoux und Regisseur Abdellatif Kechiche die Goldene Palme. 

Adèle Exarchopoulos wuchs im 19. Arrondissement von Paris auf. Ihr Vater, Didier Exarchopoulos (aus Griechenland), ist Gitarrenlehrer und ihre Mutter, Marina Niquet, ist Krankenschwester. Ihr Großvater war Grieche. Bereits im Alter von neun Jahren begann sie, Theater zu spielen.[1] Ihren ersten Fernsehauftritt hatte sie 2006 in der französischen Polizeiserie R.I.S Police scientifique.

 

Auszeichnungen

 

  •     Festival de Cannes 2013 : sélection officielle
    •         Palme d'or pour Abdellatif Kechiche, Léa Seydoux et Adèle Exarchopoulos
    •         Prix FIPRESCI pour Abdellatif Kechiche
  •     Grand prix de la FIPRESCI 201356
  •     Festival international du film des Hamptons 2013 : meilleur espoir pour Léa Seydoux
  •     Austin Film Critics Association Awards 2013 : meilleur film étranger
  •     Black Film Critics Circle Awards 2013 : meilleur film étranger
  •     Boston Online Film Critics Association Awards 2013 : meilleur film en langue étrangère
  •     British Independent Film Awards 2013 : meilleur film indépendant international
  •     Chicago Film Critics Association Awards 2013 : acteur le plus prometteur pour Adèle Exarchopoulos
  •     Dallas-Fort Worth Film Critics Association Awards 2013 : meilleur film en langue étrangère
  •     Florida Film Critics Circle Awards 2013 : meilleur film étranger
  •     Indiana Film Journalists Association Awards 2013 : meilleur film étranger, meilleure actrice pour Adèle Exarchopoulos
  •     Kansas City Film Critics Circle Awards 2013 : meilleur film étranger
  •     Las Vegas Film Critics Society Awards 2013 : meilleur film en langue étrangère
  •     Los Angeles Film Critics Association Award 2013 : meilleure actrice pour Adèle Exarchopoulos
  •     Prix Louis Delluc 201357
  •     Online Film Critics Society Awards 2013 : meilleur film étranger
  •     National Board of Review Awards 2013 : meilleure révélation féminine pour Adèle Exarchopoulos
  •     New York Film Critics Circle Awards 2013 : meilleur film étranger
  •     Phoenix Film Critics Society Awards 2013 : meilleur film en langue étrangère
  •     San Francisco Film Critics Circle Awards 2013 : meilleur film étranger
  •     St. Louis Film Critics Association Awards 2013 : meilleur film en langue étrangère
  •     Utah Film Critics Association Awards 2013 : meilleur film en langue étrangère et meilleure actrice pour Adèle Exarchopoulos
  •     Village Voice Film Poll 2013 : meilleure actrice pour Adèle Exarchopoulos
  •     Central Ohio Film Critics Association Awards 2014 : meilleure actrice et artiste le plus prometteur pour Adèle Exarchopoulos
  •     Critics' Choice Movie Awards 2014 : meilleur film en langue étrangère et meilleur espoir pour Adèle Exarchopoulos
  •     London Film Critics Circle Awards 2014 : meilleur film en langue étrangère de l'année
  •     National Society of Film Critics Awards 2014 : meilleur film en langue étrangère
  •     Prix Lumières 2014 : meilleur film, meilleur réalisateur, meilleure actrice pour Léa Seydoux, meilleur espoir féminin pour Adèle Exarchopoulos
  •     Magritte du cinéma 2014 : meilleur film étranger en coproduction et meilleure actrice dans un second rôle pour Catherine Salée
  •     Étoiles d'or du cinéma français 2014 : meilleur film, meilleur réalisateur, meilleur premier rôle féminin et meilleure révélation féminine pour Adèle Exarchopoulos, meilleure société de production pour Wild Bunch et meilleure société de distribution pour Wild Bunch Distribution58 .
  •     César du cinéma 2014 : meilleur espoir féminin pour Adèle Exarchopoulos
  •     Independent Spirit Awards 2014 : meilleur film étranger
  •     North Texas Film Critics Association Awards 2014 : meilleur film étranger
  •     Globes de cristal 2014 : meilleure actrice pour Adèle Exarchopoulos
  •     London's Favourite French Film 2014 : premier prix
     

La Vie d'Adèle

Bild- und Informationsquellen: Wikipedia, Wikimedia, IMDB, Arte-TV

Gespeichert von Gast (nicht überprüft) am/um Do, 31. Mai 2018 - 12:58

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"Der Schuh des Manitu" ist eine deutsche Western-Parodie von 2001.

"Ich bin mit der Gesamtsituation unzufrieden". Dieser Spruch aus dem Film hat es in den Alltag geschafft. Der Indianerhäuptling Abahachi (sprich: Aba-Hatschi) und sein weißer Kumpel und Blutsbruder Ranger haben zusammen einiges erlebt. Manchmal streiten sie aber wie ein altes Ehepaar. Eigentlich fast immer. Nachdem man sich an den Dialekt gewöhnt hat, findet man eine lustige Mischung aus Persiflage und Klamauk. Der Film lebt davon, dass er andere Filme veralbert. Je mehr davon man wiedererkennt, umso besser.

Zur Verstärkung gibt es ein paar schräge Typen, wie Abahachis schwulen Zwillingsbruder und einen seltsamen Griechen mit Sprachfehler, dessen Maultier "Apollo 13" bald verunglücken wird. Mit dabei ist auch eine scharfe Saloon-Sängerin namens Uschi. Alle zusammen schlittern durch eine abenteuerliche Handlung, die natürlich hemmungslos zusammengeklaut ist.

Bei der "Extra-Large"-Fassung muss man zuerst eine Intro hinter sich bringen, die etwas neben dem Film steht. Aber das ändert nichts an der Parole: "Jetzt geht nochmal jeder aufs Klo, und dann reiten wir los".

 

Gespeichert von Gast (nicht überprüft) am/um Mi, 08. August 2018 - 23:10

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Musketier mit Hieb und Stich (Les mariés de l’an II bzw. Les mariés de l’an Deux)

Nicolas Philibert tötete vor Beginn der Französischen Revolution im Duell einen Aristokraten, floh deshalb in die Vereinigten Staaten und ließ seine Frau Charlotte zurück. Als beide noch Kinder waren, hatte ihnen eine alte Zigeunerin vorausgesagt, dass Charlotte einen Fürsten zum Ehemann haben und Nicolas sein Glück in einer neuen Welt machen würde. Zumindest ein Teil der Prophezeiung scheint sich zu erfüllen: Nicolas gelangt in South Carolina zu Wohlstand und will reich heiraten, muss aber zuvor noch die Scheidung von Charlotte durchsetzen. Er reist deshalb 1793 nach Frankreich, wobei er gleichzeitig Geschäfte machen will. Dort beherrscht inzwischen die Revolution das Leben, das Volk hungert und seine Schiffsladung Getreide wird von den Revolutionären beschlagnahmt. Ihm droht als vermeintlichem Spion sogar die Hinrichtung. Als er auch noch verhindert, dass die adlige Pauline, die auf den führenden Volksvertreter bei einer Revolutionsfeier einen Anschlag verübt, sofort erschossen wird, muss er fliehen. Auf dem Land gerät er dabei in die Hände der Royalisten, die ihn auch für einen Spion halten und zu töten versuchen. Erst in einem schlossartigen Unterschlupf der Royalisten klärt die von ihm gerettete Pauline die Lage. Hier trifft er auch Charlotte, die inzwischen Heiratspläne mit dem Marquis de Guérandes hat. Es wird aber bald klar, dass weder Charlotte von Philibert loskommt, noch der Marquis von dessen Schwester Pauline – beide lieben sich heimlich. Nach einer Reihe von Verwechslungen entflammt ein royalistischer Prinz in Zuneigung zu Charlotte und entführt sie hinter die österreichischen Linien zu den Emigranten, so dass auch ihre Prophezeiung sich zu erfüllen scheint. Nicolas verfolgt jedoch beide und reißt dabei ungewollt die bedrängten Truppen der jungen Republik zu einem erfolgreichen Angriff auf die Österreicher mit. Pauline wird derweil mit ihrem Bruder Henri glücklich. Gegen alle Wahrscheinlichkeit sind Charlotte und Philibert fünfzehn Jahre später immer noch ein streitlustiges, aber glückliches Paar, und auch die Prophezeiung erfüllt sich auf gänzlich andere Weise als zunächst zu erwarten war: Nicolas macht als Revolutionsheld in der neuen Welt des Ersten Kaiserreichs sein Glück und wird Marschall von Frankreich. Und als er von Napoleon zum Fürsten („prince“) erhoben wird, ist auch Charlotte mit dem Prinzen aus der Weissagung verheiratet. [Wikipedia]

Schauspieler:

  1.     Jean-Paul Belmondo: Nicolas Philibert
  2.     Marlène Jobert: Charlotte Philibert
  3.     Laura Antonelli: Pauline de Guérandes
  4.     Michel Auclair: Prinz
  5.     Julien Guiomar: Volksvertreter
  6.     Mario David: Requiem
  7.     Charles Denner: Reisender
  8.     Georges Beller: Simon
  9.     Paul Crauchet: öffentlicher Ankläger
  10.     Marc Dudicourt: Glatzkopf
  11.     Patrick Préjean: Saint-Aubin
  12.     Sim: Lucas
  13.     Pierre Brasseur: Gosselin
  14.     Sami Frey: Marquis de Guérandes
  15.     Jean Barney: republikanischer Redner
  16.     Patrick Dewaere: Freiwilliger
  17.     Vernon Dobtcheff: Pastor
  18.     Henri Guybet: Simons Freund
  19.     Jean-Pierre Marielle: Erzähler

Gespeichert von Gast (nicht überprüft) am/um Di, 11. September 2018 - 00:49

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Bad Girl Avenue ist ein Film des deutschen Regisseurs Klaus Lemke von 2018.

        "Das wars noch nich ganz."  (sie zu ihm, im Bett)

 

Als Erstes mal ein Witz: "Kommt ein Pferd aus der Steckdose und Joghurt ohne Kellerfenster". Nein, das ist gar kein Witz. Man kann aber über die Blödheit lachen und über die Dreistigkeit, so etwas als Witz zu bezeichnen.

Das war jetzt nur zum Vergleich. In dem Sinne, wie dieser Witz kein Witz ist, ist dieser Film kein Film. Damit man weiß worauf man sich einlässt, sollte das vorher gesagt werden.

Im Mittelpunkt stehen vier Frauen in München. Sie sind selbstbewusst, attraktiv und hinreichend aufgedonnert. Bei vielen ihrer Kleider kann man irgendwie reingucken, druntergucken oder durchgucken.

Außerdem geht es um ihre zeitweiligen Männer, die sie auch gerne mal weiterreichen. Die Männer sind durchaus ansehnlich und potent, haben aber jeder ein paar Defizite. Sie sind einfach Loser. Das macht aber nichts, denn die Frauen sagen ihnen wo es lang geht.

Viel mehr passiert eigentlich nicht. Der Film reiht auf mehr oder weniger absurde Weise allerlei Szenen aneinander, die nur begrenzt miteinander zu tun haben. Manche Dialoge erreichen fast die Qualität des oben zitierten Witzes.

Der Regisseur Klaus Lemke wird nicht müde, ständig über den deutschen Film zu schimpfen. Die deutsche Filmförderung würde das ganze System zerstören. Er selbst filmt natürlich grundsätzlich ohne solche Subventionen. Sind seine Filme deshalb besser? Ich weiß es nicht. Jedenfalls sind sie anders.

 

Der komplette Film steht bis 25.11.2018 in der ZDF-Mediathek.

Gespeichert von Gast (nicht überprüft) am/um Sa, 15. September 2018 - 22:47

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... ist eine Romanverfilmung von 2006. Der Film ist eine internationale Koproduktion mit einem bedeutenden deutschen Anteil (u.a. Produzent, Regie, Kamera, Schnitt). Freigabe ab 12 Jahre.

Der junge Jean-Baptiste Grenouille lebt im Frankreich des achtzehnten Jahrhunderts. Er besitzt einen sensationellen Geruchssinn und ist vollkommen auf Gerüche fixiert. Eines Tages verbindet sich bei ihm auf fatale Weise das Erlebnis eines ganz besonderen Duftes mit der Erfahrung des Tötens.

Fortan möchte er diesen besonderen Duft wiederfinden und aufbewahren. Von diesem Ziel ist er vollkommen besessen, und er verfolgt es mit mörderischer Konsequenz.

Dieser Film ist eine einzigartige Mischung aus Historienfilm, Krimi und Mysterium. Das Leben der damaligen Zeit wird sehr eindringlich dargestellt, mit einer Fülle von Details. Die unterschiedlichen Gerüche werden mit kraftvollen, oft drastischen Bildern spürbar gemacht.

Die Hauptfigur erscheint faszinierend und erschreckend zugleich. Sie verkörpert den Wahn, der im Genialen steckt, den unmenschlichen Zwang im Streben nach Vollkommenheit. In dem Film wird ein beinahe brutaler Realismus durch einige traumhafte Momente kontrastiert.

 

Gespeichert von Gast (nicht überprüft) am/um Di, 02. Oktober 2018 - 21:04

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Dating Lanzelot ist eine deutsche Komödie von 2011.

Lanzelot (wie ihn seine Freunde nennen) war mal in einem Origami-Wettbewerb erfolgreich. Beim Thema "Frauen" sind die Erfolge aber ausgeblieben. Sein WG-Kumpel Milan möchte ihm helfen und nimmt die Sache selbst in die Hand. Er meldet ihn bei einem Dating-Portal an, schreibt Messages an die Frauen und schickt ihn dann zu den Dates.

Lanzelot kriegt das volle Programm: Neurotische Hektik, bizarre Spiele, Kleiderschrank (stabile Ausführung), chemische Stimulanzien für Glied und Hirn. Er ist deutlich überfordert, versucht jedoch sehr tapfer eine verrückte Situation nach der anderen zu bewältigen. Seinem Ziel "feste Freundin" kommt er allerdings nicht näher.

Der Film ist eine Art Nummernprogramm. Er besteht aus sieben Sketchen plus einer Rahmenhandlung. Das Ganze läuft flott und witzig ab, auch mit ein paar netten Effekten und allerlei ironischen Anspielungen. Im Kern ist es natürlich eine altbekannte Geschichte, aber in einem frischen und originellen Gewand.

 

Gespeichert von Gast (nicht überprüft) am/um Do, 04. Oktober 2018 - 17:13

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