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Interessante Filme zum Empfehlen (auf Deutsch)

Gespeichert von Gast (nicht überprüft) am Di, 31. Juli 2012 - 04:30

Jeder von uns verbringt hunderte tausende Stunden vor TV oder in Kino. Wir sehen mal sehr gute Filme was absolut empfehlenswert ist. Aber manchmal vergeuden wir unsere Zeit nur. Deswegen dachte ich vielleicht es hilft mit einen Sammelthread einen guten Filmliste mit kurzen Information zu erstellen.

Dafür braucht man lediglich Name von Film und Kurzinfo. Aber es schadet nicht wenn man Darsteller, Land und Erscheinungsjahr nennt.

"Fish Tank" ist ein U.K. Film. Es ist ein Drama von 2009-2010. Es geht um chaotischen inneren Welt von einen jungen irischen oder britischen Mädchen. Das habe ich geschätzt, weil Lenkrad von Autos auf rechten Seite ist. Es ist sehr realistisch. Von daher würde ich nur weiterempfehlen. Anfang habe ich leider verpasst. Es dauert ca. 2 Stunden.

Spieler:

Katie Jarvis: Mia Williams
Michael Fassbender: Connor
Kierston Wareing: Joanne Williams
Rebecca Griffiths: Tyler Williams
Harry Treadaway: Kyle
Sydney Mary Nash: Keira
Sarah Bayes: Keely

Gespeichert von Gast (nicht überprüft) am/um Di, 31. Juli 2012 - 04:36

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Felon ist ein gutes US-Drama. Es erinnert mich bisschen an Shawshank Redemption aber andere Richtung. Auszeichnungen sind mir nicht bekannt aber wäre schade wenn keine gäbe.

Val Kilmer: John Smith
Stephen Dorff: Wade Porter
Harold Perrineau: Lt. Jackson (lebenslänglicher Häftlinge)
Sam Shepard: Gordon Camrose
Nick Chinlund: Sgt. Roberts
Marisol Nichols: Laura Porter (die Ehefrau)

Gespeichert von Gast (nicht überprüft) am/um So, 06. Januar 2013 - 03:08

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Gottes mächtige Dienerin ist ein neues zweiteiliger deutscher Spielfilm. Produktionsjahr ist 2011. Er hat Pascalina Lehnert, die Haushälterin, Dienerin des Papstes Pius XII., zum Thema und beruht auf der gleichnamigen Biographie von Martha Schad. (aus Wikipedia)

Gespeichert von Brain (nicht überprüft) am/um Mi, 30. Januar 2013 - 18:37

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Cartagena(auf deutsch: Zwischen Liebe und Tod) ist ein französisches Film mit Sophie Marceau und Christopher Lambert. Es geht um ein Boxer aus Europa, eine reiche und lahmgelegte Frau aus Kolumbien und eine junge kolumbianische Boxerin. Gedreht wurde das Film nach dem Roman von Eric Holder "Mademoiselle Chambon".

Gespeichert von Cartagena - Zw… (nicht überprüft) am/um Mi, 30. Januar 2013 - 21:45

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"Trabbi goes to Hollywood" ist eine Filmkomödie aus 90er Jahren. Hauptdarsteller ist Thomas Gottschalk(war seine erste Hauptrolle in Hollywood) und Regie ist Jon Turteltaub. Der Film wurde in Amerika und Bayern(Deutshland) gedreht (Los Angeles, Thurnau und Kulmbach). Es geht um einen umweltfreundlichen Trabi vom Erfinder Günter welche mit Gemüsesaft fährt und bis zu 250km/Stunde schafft. Der Wagen möchte man in L.A. in einer Automesse präsentieren. Aber es läuft einiges schief.

Gespeichert von Gast (nicht überprüft) am/um Sa, 16. Februar 2013 - 09:22

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Maler und Mädchen(Artists and Models) ist eine alte US-Komödie aus 50er Jahren.

Dean Martin: Rick Todd
Jerry Lewis: Eugene Fullstack
Shirley MacLaine: Bessie Sparrowbrush
Dorothy Malone: Abigail Parker
Eddie Mayehoff: Mr. Murdock
Eva Garbor: Sonia / Mrs. Curtis
Anita Ekberg: Anita
George Winslow: Richard Stilton
Jack Elam: Ivan
Herbert Rudley: Samuels, Chef von Geheimdienst

Regisseurs sind Frank Tashlin, Komikerduo Dean Martin und Jerry Lewis.

artists-models-maler-maedchen.jpg

Gespeichert von uspie (nicht überprüft) am/um Mo, 08. April 2013 - 23:42

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"Ein charmantes Ekel" ist ein 91er US-amerikanisches Drama. Das Drehbuch ist von Malia Scotch Marmo. Originaltitel ist "Once Around", Regiesseur ist Lasse Hallström. Obwohl das Film interessant ist, hat es keine Auszeichnungen bekommen. In Film wird mehr Mals auf Englisch und Litauisch gesungen.

Darsteller:
Richard Dreyfuss: Sam Sharpe (der Immobilienmillionär aus Litauen)
Holly Hunter: Renata Bella (die naive junge Frau)
Danny Aiello: Joe Bella (der Vater)
Laura San Giacomo: Jan Bella (die untreue Schwester von Renate)
Gena Rowlands: Marilyn Bella (die Mutter)
Roxanne Hart: Gail Bella
Danton Stone: Tony Bella
Tim Guinee: Peter Hedges
Greg Germann: Jim Redstone
Griffin Dunne: Rob
Myra Taylor: Trainerin

Gespeichert von Gast (nicht überprüft) am/um Mi, 09. Oktober 2013 - 03:46

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"Was ist denn bloß mit Willi los", genau so heisst ein altes deutsche Spielfilm aus 70er Jahren. Es ist absolut empfehlenswert, wenn man deutsche Humor näher betrachten möchte.

Heinz Erhardt (geboren am 20. Februar 1909 in Riga; † 5. Juni 1979 in Hamburg-Wellingsbüttel) spielt den "Willi Winzig". H.E. war ein deutscher Entertainer, Schauspieler, Komiker, Musiker und Dichter.

Ralf Wolter: Felix Klein
Ruth Stephan: Annie Engel
Stella Mooney: Helga Winzig
Rex Gildo: Frank Kuhländer
Helen Vita: Frau Stirnima

.

Gespeichert von Gast (nicht überprüft) am/um Mi, 30. Oktober 2013 - 18:10

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"Love and other Drugs – Nebenwirkung inklusive" ist ein echtes Film über Parkinson und Liebe, oberflächliche und tiefe Seite des Lebens. Allerdingt warum die name halb englisch halb deutsch ist, habe ich nicht verstanden. Es könnte so heissen : Liebe und andere Drogen – Nebenwirkung inklusive

Gespeichert von Gast (nicht überprüft) am/um Mi, 04. Dezember 2013 - 22:02

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"Das ganze Leben liegt vor Dir" (Italienisch: Tutta la vita davanti) ist ein italienisches Film von Paolo Virzì aus 2008.

Über Thema möchte ich nicht viel schreiben, falls jemand den Film doch sehen möchte. Es geht um das Leben von neuen Generation, die unsichtbare Druck, die sie erleben müssen. Und wie sie die ganz unterschiedliche Lebens kreuzen.

Isabella Ragonese: Marta
Sabrina Ferilli: Daniela
Elio Germano: Lucio 2
Massimo Ghini: Claudio
Valerio Mastandrea: Giorgio Conforti
Micaela Ramazzotti: Sonia
Valentina Carnelutti: Maria Chiara
Edoardo Gabbriellini: Roberto
Tatiana Farnese: Signora Franca
Giulia Salerno: Lara
Pierpaolo Benigni: Matteo
Laura Morante: Erzählstimme

tutta-la-vita-davanti.jpg

Gespeichert von Cesano (nicht überprüft) am/um Fr, 10. Januar 2014 - 03:48

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Grenzpatrouille ist 32 Jahr altes Film. Dieses Film hat Jack Nicholson berühmt gemacht. Und dieses Film hat die us-amerikanische Öffentlichkeit über das echte Leben der Flüchtlinge aus Mexiko aufmerksam gemacht. Man vermutet, dass sich die schwere Bedingungen der Mexikaner danach verbessert haben.

Gespeichert von Peruaner (nicht überprüft) am/um So, 12. Januar 2014 - 16:16

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Babel ist ein Film von 2006. Außer Brad Pitt sind die andere SchauspielerInnen nicht so bekannt. Es geht um drei Stories, drei orte der Welt: Die grenznahe Orte von USA-Mexico, Tokyo-Japan und berberische Dörfer von Marokko. Obwohl sich die Hauptpersonen sich nicht kennen, gibt es leichte Verbindungen.

Gespeichert von Gast (nicht überprüft) am/um Fr, 31. Januar 2014 - 00:22

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"V wie Vendetta" ist ein gesellschaftskritischer Film von Zukunft(2025-2030 Jahren). V ist eine Verfilmung des Comics von Alan Moore und David Lloyd.

Es geht um Rache, Liebe, Unterdrückung und Revolution in zukünftigen London. In dieser zukünftigen Film ist Kurdistan ein ganz unabhängiges Land.

Die berühmte Hackergruppe "Anonymous" hat die Maske von V weltweit verbreitet.

anonymous-peshmerga-maske.jpg

Gespeichert von Gast (nicht überprüft) am/um Mo, 10. Februar 2014 - 17:42

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"Spurlos" ist ein guter Film. Es geht um eine sehr realistisch aussehende Geiselnahme. Die Schauspieler kenne ich nicht aber alle spielen sehr gut. Ich bin nicht sicher ob es ein Hollywood Film ist. Ich hatte das ein Gefühl, dass es ein überdurchschnittlicher Eurofilm ist.

Gespeichert von Spurlos (nicht überprüft) am/um So, 11. Januar 2015 - 03:08

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The Imitation Game is ein interessanter Film. Übersetzt wurde er als "Ein streng geheimes Leben", was mit englischen Titel nichts zu tun hat. Es geht um eine wahre Geschichte, nämlich Knacken von Enigma Code.

Gespeichert von Enigma (nicht überprüft) am/um Di, 27. Januar 2015 - 01:36

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Liebe ist das perfekte Verbrechen (2013, Original Titel: L’amour est un crime parfait) ist ein Spielfilm von Arnaud Larrieu und Jean-Marie Larrieu. Er basiert auf dem französischen Roman Incidentes (Die Rastlosen) von Philippe Djian (2010) und kombiniert Elemente des Film noir und des Kriminalfilms.

Produktionsländer sind Frankreich, die Schweiz und Belgien.

Mathieu Amalric: Marc
Karin Viard: Marianne
Maïwenn: Anna
Sara Forestier: Annie Eggbaum
Denis Podalydès: Richard
Marion Duval: Barbara

l-amour-est-un-crime-parfait-liebe-verbrechen.jpg

Gespeichert von Gast (nicht überprüft) am/um Fr, 09. Dezember 2016 - 00:31

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"Feuchtgebiete" ist ein deutscher Film von 2013.

Achtung: Ab 16 Jahre.
Warnung: Nichts für Empfindliche.

Viele Menschen bezeichnen diesen Film als anstößig, ekelhaft, pornografisch, banal, widerlich, und Einiges mehr. Tatsächlich enthält er drastische Situationen mit "Igitt", "Aua" und "Stöhn".

Aber bei genauerer Betrachtung kann man mehr finden:

  • Eine Lockerheit und erfrischende Respektlosigkeit, die für einen deutschen Film ganz untypisch ist.
  • Eine Literaturverfilmung, die tatsächlich besser ist als das gleichnamige Buch.
  • Die plastische Darstellung einer kaputten Wohlstandsfamilie, in der es an Allem mangelt außer an Geld. Eine ziemlich gewöhnliche Geschichte, die auf ziemlich ungewöhnliche Weise erzählt wird.
  • Eine souveräne Hauptdarstellerin (Carla Juri aus der Schweiz), die viel mehr zu bieten hat als den Blick auf irgendwelche Körperteile.
  • Eine ironische Distanz, an vielen Stellen. Da es die Hauptfigur und Ich-Erzählerin mit der Wahrheit nicht so genau nimmt, kann man sich häufig selber aussuchen, ob sie das Gezeigte erlebt oder erfunden hat. Das ist unterhaltsam und macht den Blick frei.
  • Einen wirklich verstörenden Moment. Das zentrale Kindheitstrauma der Hauptfigur kann diese nicht erfunden haben.
  • Eine interessante Optik, mit Mut zu schrägen Perspektiven und grellen Farben. Mittels geschickter Bildgestaltung sind manche Dinge gar nicht wirklich im Bild, die man hinterher glaubt gesehen zu haben.
  • Ein paar Botschaften über die Widersprüchlichkeit und Scheinheiligkeit, mit der wir mit solchen Themen umgehen.
  • Und vielleicht auch noch etwas über weibliche Sichtweisen.

Gespeichert von Gast (nicht überprüft) am/um Di, 11. Juli 2017 - 16:10

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"Emmas Glück" ist ein deutscher Film von 2006.

        Ab 12 Jahre.

Emma führt alleine einen kleinen Bauernhof. Wegen Schulden wird sie ihn aber bald verlieren. Mit den Menschen will sie nichts mehr zu tun haben. Sie spricht mit ihren Tieren und hat Spaß mit ihrem alten Moped.

Da schmeißt ihr der Zufall einen Mann nebst reichlich Bargeld direkt vor die Haustür. Nach holprigem Beginn erleben die beiden eine Art Märchen, für eine kurze Zeit.

Auch der Film ist streckenweise wie ein Märchen aufgebaut. Er hält sich nicht damit auf, alle Einzelheiten logisch zu erklären. Trotz einiger Dramatik zieht sich ein eigentümlicher Humor durch den Film.

Im Kern behandelt der Film gleichwohl eine schwierige Frage, die mit dem Sterben zu tun hat. Er tut das ganz ohne Schwermut und ohne Düsternis. Man hat aber hinterher etwas zum Nachdenken.

Gespeichert von Gast (nicht überprüft) am/um Do, 03. August 2017 - 17:34

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"Lola rennt" ist ein deutscher Actionfilm von 1998.

Am Telefon erfährt Lola, dass ihr Freund in argen Schwierigkeiten steckt. Ihm zu helfen bleiben ihr 20 Minuten. Mangels Fahrzeug rennt sie quer durch die Stadt. Und der Zuschauer rennt mit.

Der Witz dabei: Die Handlung wiederholt sich dreimal. Der Anfang ist immer gleich, das Ende jedesmal ganz anders. Die Unterschiede entstehen durch kleine Zufälle.

Sozusagen im Vorbeirennen erfährt man auch etwas über Lolas Leben und ihre Herkunft. Das kommt aber häppchenweise, man muss es dann noch zusammensetzen.

Insgesamt ein rasanter und abwechslungsreicher Film, bei dem man mit jeder Sekunde Unaufmerksamkeit etwas verpassen würde.

Gespeichert von Gast (nicht überprüft) am/um So, 06. August 2017 - 01:17

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"Barfuß bis zum Hals" ist eine deutsche TV-Komödie von 2009. Sie ist eine der zahllosen, häufig recht seichten Eigenproduktionen des Senders SAT.1, von denen sie sich aber positiv abhebt.

Ein FKK-Verein irgendwo in Brandenburg hat ein Problem: Das Pachtland mit dem Vereinsgelände wurde verkauft, und der neue Besitzer aus dem fernen Bayern ist ein offensichtlicher FKK-Gegener. Um den drohenden Rausschmiss zu verhindern, versuchen ihm die Vereinsmitglieder entgegen ihrer eigenen Überzeugungen etwas vorzuspielen.

Es ergeben sich Verwicklungen, die manchmal lustig sind und manchmal albern. Insgesamt gute Unterhaltung ohne viel Langeweile, wenn auch die Geschichte nicht allzuviel Überraschungen bietet. Das Thema bringt es mit sich, dass Haupt- und Kleindarsteller über weite Strecken nackig agieren. Der Film inszeniert das nicht als Sensation, sondern zeigt es als ein natürliches Ding.

Die Stärke des Films liegt darin, dass es nicht "die Guten" und "die Bösen" gibt. Jede Figur hat ihre Macken und Defizite, und jeder ist in der Lage sich zu verändern und weiterzuentwickeln. Dabei verblassen auch die "Ossi-Wessi"-Klischees, die am Anfang deutlich zu sehen sind.

Gespeichert von Gast (nicht überprüft) am/um So, 06. August 2017 - 01:55

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"Der Unfisch" ist eine österreichische Filmkomödie von 1997.

Ein alternder Schausteller kutschiert seine Jahrmarkts-Attraktion - einen begehbaren Wal - zu einem entlegenen Bergdorf. Kurz vor dem Ziel ereilt ihn der Herzinfarkt. Später reist die junge Erbin Sophie an und entdeckt, dass der Wal Wunder vollbringen kann. Bald ist das gesamte Dorf in heller Aufruhr.

Der Film spielt in der Gegenwart und ist ein absurdes Märchen für Erwachsene. Gleichzeitig ist er eine Art Heimatfilm, der kräftig gegen den Strich gebürstet wurde. Es geht um menschliche Werte und menschliche Abgründe, von Letzterem nicht zu knapp. Gewürzt ist das Ganze mit viel Ironie.

Das Wort "Unfisch" ist übrigens eine doppelsinnige Erfindung der Filmemacher. Erstens ist ein Wal (biologisch gesehen) kein Fisch, zweitens sorgt dieser Wal für jede Menge Unfrieden.

Gespeichert von Gast (nicht überprüft) am/um Di, 08. August 2017 - 11:36

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"Gritta von Rattenzuhausbeiuns" (auch: "Gritta vom Rattenschloß") ist ein ungewöhnlicher Märchenfilm aus der DDR von 1985.

Der verwitwete und verarmte Hochgraf von Rattenzuhausbeiuns ist auf das Tüfteln und Erfinden fixiert. Seine dreizehnjährige Tochter Gritta erfreut sich derweil eines ungezwungenen Lebens ohne nervige Erziehungsversuche. Das ändert sich radikal, als der Graf eine neue Frau findet. Die aufmüpfige Gritta soll nun in einer Klosterschule Disziplin lernen.

In dieser Geschichte stehen Kinder im Vordergrund. Sie erscheinen selbstbewusst und pfiffig, mit starkem Gerechtigkeitssinn. Die anfangs erst elfjährige Hauptdarstellerin spielt ihre Rolle souverän und intensiv, neben den erwachsenen Berufsschauspielern.

Die Romanvorlage von 1844 (zu finden im Gutenberg-Projekt) wurde entschnörkelt und aufgefrischt. Entstanden ist ein phantasievoller und zeitloser Film für fast jedes Alter (Freigabe ab 6, gut verstehbar ab 10).

Bloß das Singen hätte nicht sein müssen.

Gespeichert von Gast (nicht überprüft) am/um Fr, 11. August 2017 - 01:10

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"Go Trabi Go" ist eine deutsche Filmkomödie von 1991.

Vater, Mutter und Tochter Struutz aus der ehemaligen DDR fahren nach Italien und gucken unterwegs auch in Bayern vorbei. Vor der Grenzöffnung konnten sie das nicht. Ausgerüstet sind sie mit einem (anfangs) himmelblauen Trabant (typisches DDR-Auto) nebst Dachzelt, mit einem gewissen Mangel an harter Währung sowie mit einer gesunden Mischung aus Neugier, Ahnungslosigkeit und Cleverness. Unterwegs gibt es jede Menge Turbulenzen mit den Dreien, ihrem Auto, etlichen "Wessis" (zumeist Bayern), auch einigen Italienern, und Verschiedenes mehr.

Der Film ist folgerichtig eine "Ossi/Wessi-Komödie". Genauer gesagt: Er ist DIE "Ossi/Wessi-Komödie". Die speziellen Macken und gegenseitigen Vorurteile der unterschiedlichen Deutschen, die sich erst wieder kennenlernen müssen, werden witzig auf die Spitze getrieben. Vielleicht ist es eher eine Abfolge von Kabarettnummern, und viele der Darsteller waren damals auch tatsächlich bekannte Kabarettisten. Zusammengehalten wird das Ganze durch die Geschichte über eine abenteuerliche Autofahrt, eingeschlossen ein paar Showeinlagen des Trabis.

Übrigens: Damit man Ossis und Wessis stets gut unterscheiden kann, sprechen die einen Sächsisch und die anderen meistens Bayerisch.

Gespeichert von Gast (nicht überprüft) am/um Sa, 26. August 2017 - 23:13

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"Fliegende Fische müssen ins Meer" ist eine schweizerisch-deutsche Koproduktion von 2011.

Dass ihre drei Kinder verschiedene Väter haben, sieht man sofort. Roberta ist eher chaotisch veranlagt, und ihren Beziehungen mangelt es ebenso wie ihrem Berufsleben an Stabilität. Außerdem hat sie eine tolle Stimme, ausschließlich kurze Kleider mit reichlich Ausschnitt, einen Hang zum Alkohol, und Stress mit dem Jugendamt. Tochter Nana kümmert sich derweil um die jüngeren Geschwister, ums Geldverdienen, Einkaufen und Kochen, aber etwas zu wenig um sich selber.

Aus diesen Vorgaben hätte man ein düsteres Drama machen können. Der Film glänzt aber mit Ironie und skurrilem Humor. Die Ernsthaftigkeit der Probleme bleibt spürbar, doch es macht Spaß den Film anzuschauen. Die Figur der Roberta wird weder verurteilt noch verspottet, sie bleibt menschlich und sympathisch. Die surrealen Überhöhungen in vielen Bildern und ein paar Fantasiesequenzen sorgen für Tempo und Abwechslung.

Gespeichert von Gast (nicht überprüft) am/um Do, 07. September 2017 - 22:58

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"Schtonk!" ist eine deutsche Filmsatire von 1992.

Ein bekanntes Nachrichtenmagazin kommt mit einer Mega-Sensation heraus: Man hat die bisher völlig unbekannten Tagebücher von Adolf Hitler gefunden und will sie nun ganz exklusiv veröffentlichen. Das Dumme ist nur, dass alles bloß das Werk eines geschickten Fälschers ist. Und noch während die Chefetage des Verlages mit Schampus feiert, ist plötzlich eine gigantische Blamage daraus geworden.

Diese Geschichte ist tatsächlich passiert, nämlich 1983 im westlichen Deutschland. Der Film nimmt sie als das, was sie in letzter Konsequenz gewesen ist: Eine Lachnummer. Er macht sich über Hochmut, Leichtgläubigkeit und Sensationsgier der Presseleute lustig, die allesamt auf den Fälscher hereingefallen sind. Beklemmend ist die Darstellung von Menschen der "besseren Gesellschaft", die insgeheim von Hitler fasziniert sind. Natürlich ist der Film nicht dokumentarisch exakt, aber das Typische wird plastisch greifbar.

Der Ausspruch "Schtonk!" kommt übrigens in dem Chaplin-Film "The Great Dictator" vor. Er ist ein Kunstwort aus der Kauderwelsch-Sprache des Diktators.

Gespeichert von Gast (nicht überprüft) am/um Mi, 20. September 2017 - 23:18

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"Sieben Sommersprossen" ist ein Jugendfilm aus der DDR von 1978.

Die Jugendlichen im Ferienlager proben ein Theaterstück. Sie wollen "Romeo und Julia" aufführen. Auch im richtigen Leben gibt es unter ihnen ein Liebespaar. Es gibt aber auch Missgunst, Intrigen, Streit, Missverständnisse und Eifersucht, wie im Stück.

Die Frisuren, der Alltag und die gesellschaftlichen Umstände im Film gehören in eine frühere Zeit. Die Geschichte aber ist zeitlos, sie geschieht immer wieder. Diese Botschaft vermittelt der Film aus der Perspektive der Jugendlichen, mit Sensibilität, Ehrlichkeit und Witz. Das macht seine Wirkung aus.

Die heutige Wahrnehmung reduziert den Film häufig auf eine einzelne Nacktszene. Zur Entstehungszeit war diese eigentlich nichts Besonderes. Eher ungewöhnlich war die negative Darstellung der Lagerleiterin mit diktatorischen Zügen. Eine solche Leitungsfunktion hatte damals nämlich immer auch einen "politischen", den Staat repräsentierenden Aspekt. Derartige Rollen wurden in DDR-Filmen meistens positiv angelegt. Aber es ist natürlich kein "regimekritischer" Film geworden.

Gespeichert von Gast (nicht überprüft) am/um Do, 28. September 2017 - 16:37

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"Till Eulenspiegel" ...

... in der DEFA-Verfilmung von 1974/1975 ist ein bekannter DDR-Film mit Winfried Glatzeder und Cox Habbema.

    FSK: ab 16 Jahre (neue Einstufung von 2012, früher ab 18 Jahre)

Till Eulenspiegel ist eine bis heute populäre literarische Figur, die es bereits seit mehr als fünfhundert Jahren gibt. In der dominierenden Wahrnehmung war er ein listiger Witzbold, der sich über reiche und mächtige Leute lustig machte.

Es gibt mittlerweile eine ganze Menge Verfilmungen dieses Stoffes, und die meisten davon eignen sich gut für das Kinderprogramm. Für den hier betrachteten Film trifft das aber überhaupt nicht zu, ganz im Gegenteil.

Es fängt noch harmlos an, wenn sich Till Eulenspiegel im Gasthaus am Geruch des Bratens labt und anschließend mit dem Klirren seines Geldes bezahlen will. Aber bald wird es eklig, derb und freizügig. Auf eine sehr direkte Art wird das Leben im späten Mittelalter (oder wie es sich die Autoren vorstellten) gezeigt. In dieser Zeit waren die einfachen Menschen häufig sehr arm, die Mächtigen waren rücksichtslos, Gerechtigkeit war Mangelware, und der Galgen war allgegenwärtig.

Eulenspiegel nutzt seine unglaubliche Mischung aus Intelligenz und Dreistigkeit, um mit zahlreichen Tricks durchs Leben zu kommen und seine Mitmenschen hereinzulegen. Er gelangt an die Höfe mehrerer Herrscher, in aufsteigender Rangfolge. Nachdem er diese in meist eigennütziger Absicht ausgiebig verarscht hat, braucht er jedesmal viel Glück für die Flucht.

Der Film unterhält mit Witz und flotter Handlung, schockiert mit Grausamkeiten gegen Mensch und Tier, überrascht mit ungewöhnlichen Stilmitteln und belehrt über den Sinn menschlicher Werte, indem er zeigt wohin deren Abwesenheit führt.

Bei der Herstellung dieses Films sind durchaus Tiere zu Schaden gekommen.

Gespeichert von Gast (nicht überprüft) am/um Sa, 30. Dezember 2017 - 23:37

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"Schultze gets the blues"

... ist ein deutscher Film mit Horst Krause von 2003.

Der Bergarbeiter Schultze wird in den Ruhestand geschickt. Ihn erwartet ein einsames und langweiliges Leben, irgendwo in einem kleinen deutschen Ort. Einziges Ereignis ist das Ortsfest, wo der etwas schwerfällige Schultze immer Polka auf dem Akkordeon spielt. Nach den vielen Jahren ödet ihn das schon an.

Einmal hört er, als er am Radio dreht, zufällig eine besondere amerikanische Musik. Er hat das noch nie gehört und ist gleich fasziniert (jedenfalls im Rahmen seines Naturells). Sein Leben hat jetzt wieder ein Ziel: Er will zu dieser Musik.

Da trifft es sich gut, dass er als Vertreter seines Ortes zu einem Volksfest in die amerikanische Partnerstadt geschickt wird. Jedoch wird dort nur Polka gespielt. Deshalb verdrückt er sich und streift durch den Südosten der USA.

Schultze ist ein wortkarger Mensch, und er hat keinen Plan von englischer Sprache. Auch sonst wird im Film eher sparsam geredet. Ruhige und eindrucksvolle Bilder erzählen die Geschichte. Der Film lebt von der Musik und den Landschaften, und von Schultzes unerschütterlicher Ruhe.

Die besondere Musik heißt übrigens Zydeco (Google weiß Bescheid). Ich hatte sie vorher auch noch nie gehört.

Gespeichert von Gast (nicht überprüft) am/um Mo, 01. Januar 2018 - 12:03

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"Kleines Arschloch" ...

... ist ein deutscher Zeichentrickfilm von 1997 (eine Verfilmung der gleichnamigen Comics).

Zum Arschloch muss man geboren sein. Das kleine Arschloch ist ein Prachtexemplar, bereits mit zwölf Jahren. Dieser Schuljunge schockiert unablässig seine Mitmenschen, mit vulgären Sprüchen, mit unangemessenen Liebeserklärungen, mit seinem nackten Hintern. Meisterhaft beherrscht er die Kunst des unpassenden Wortes und des falschen Augenblicks.

Auch als Frontmann einer Schülerband versteht er das Publikum zu provozieren. Ein gewisser Peppi muss ihn ebenso fürchten wie Inge Koschmidder. Seine gelegentlichen sentimentalen Phasen sind gleichfalls von Subversion und innerer Boshaftigkeit geprägt.

Der Film ist böse, frech und anarchistisch, ohne Rücksicht auf Anstand und guten Geschmack. Außerdem witzig und voller (teils schmutziger) Phantasie. Die hochseriösen Erwachsenen können hier verklärt in der Erinnerung an ihre eigene Pubertät schwelgen.

Ein echter Mehrwert gegenüber den Comics sind die Gesangsnummern. Überhaupt ist die Synchronstimme des kleinen Arschlochs sehr gelungen. Der zweite Arschloch-Film ("Sterben ist scheiße") ist allerdings scheiße.

Gespeichert von Gast (nicht überprüft) am/um Sa, 27. Januar 2018 - 21:16

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"Die Oma ist tot" ...

.... ist ein Fernsehfilm der ARD von 1997, mit dem Komiker Hape Kerkeling.

Oma Vera fährt aus Polen nach Deutschland, wo ihre Enkelin Linda mit dem deutschen Busfahrer Lothar verheiratet ist. Dort feiert sie mit der Familie ihren achtzigsten Geburtstag, mit Wodka und Gesang.

Am nächsten Morgen liegt die Oma tot im Bett. Schockiert und verkatert versuchen Linda und Lothar das Nötige zu organisieren. Der zweite Schock sind die Kosten für die Überführung nach Polen. Deshalb beschließen sie, die tote Oma selber nach Polen zu schaffen, in einer Box auf dem Autodach. Dabei geht alles schief was schiefgehen kann.

Der Film ist konsequent eine Komödie. Die ständigen Verwicklungen lassen keinen Platz für Bestürzung und Besinnung. Die Handlung läuft nach altbewährten Mustern ab, nebst schräger Typen und unwahrscheinlicher Zufälle. Gewürzt wird mit schwarzem Humor. Witzig dargestellt sind auch die kleinen alltäglichen Konflikte und Missverständnisse, wofür die interkulturelle Familie schöne Ansätze bietet.

Gespeichert von Gast (nicht überprüft) am/um Sa, 03. Februar 2018 - 12:32

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"Toni Erdmann" .....

..... ist ein deutscher Spielfilm von 2016.

Ines Conradi ist erfolgreich im Beruf, sie ist stets auf ihre Karriere bedacht. Bei allem was sie tut denkt sie an ihr Weiterkommen, ein anderes Leben hat sie eigentlich nicht. Ihr alleinlebender Vater Winfried ist das genaue Gegenteil, er füllt den Tag mit kleinen Witzchen und verachtet das kapitalistische Leistungsstreben.

Eines Tages möchte der Vater den Kontakt zu seiner Tochter verbessern, aber das klappt zunächst nicht. Er startet nun allerlei Störmanöver gegen ihr tägliches Leben, die bald zu aberwitzigen Situationen führen. Ihre Reaktionen sind überraschend und zunehmend grotesk.

Man sollte keinen vordergründig spaßigen Film erwarten. Der Humor ist sozusagen schaumgebremst, aber porentief wirksam. Das Fremdschämen ist nicht Panne, sondern Methode. Eigentlich ein nachdenklicher, aber sehr witziger Film.

Der Film behandelt eine typische Lebensauffassung der heutigen Zeit, bei der nur der messbare Erfolg zählt, jeder menschliche Kontakt auf Kalkulation beruht und jede Handlung ein genau geplantes Ziel haben muss. Er zeigt auch wie sich die ausländische Geschäftswelt in einigen Ländern breitmacht, am Beispiel von Rumänien.

In den Dialogen wird außer Deutsch auch manchmal Englisch geredet, ohne Übersetzung (auf der DVD/BD sind deutsche Untertitel wählbar). Der Film ist seeehhhr lang, fast 2¾ Stunden. Aber er ist nicht langweilig, überhaupt nicht.

In den USA wird übrigens ein Remake vorbereitet, angeblich mit Jack Nicholson. Mal sehen was das wird.

Gespeichert von Gast (nicht überprüft) am/um Mo, 12. Februar 2018 - 22:51

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... ist ein Fernsehfilm der ARD von 1997, mit dem Komiker Hape Kerkeling.

Oma Vera fährt aus Polen nach Deutschland, wo ihre Enkelin Linda mit dem deutschen Busfahrer Lothar verheiratet ist. Dort feiert sie mit der Familie ihren achtzigsten Geburtstag, mit Wodka und Gesang.

Am nächsten Morgen liegt die Oma tot im Bett. Schockiert und verkatert versuchen Linda und Lothar das Nötige zu organisieren. Der zweite Schock sind die Kosten für die Überführung nach Polen. Deshalb beschließen sie, die tote Oma selber nach Polen zu schaffen, in einer Box auf dem Autodach. Dabei geht alles schief was schiefgehen kann.

Der Film ist konsequent eine Komödie. Die ständigen Verwicklungen lassen keinen Platz für Bestürzung und Besinnung. Die Handlung läuft nach altbewährten Mustern ab, nebst schräger Typen und unwahrscheinlicher Zufälle. Gewürzt wird mit schwarzem Humor. Witzig dargestellt sind auch die kleinen alltäglichen Konflikte und Missverständnisse, wofür die interkulturelle Familie schöne Ansätze bietet.

 

Gespeichert von Gast (nicht überprüft) am/um So, 15. April 2018 - 23:55

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"Kleines Arschloch" ist ein deutscher Zeichentrickfilm von 1997. Es handelt sich um eine Verfilmung der gleichnamigen Comics von Walter Moers.

Zum Arschloch muss man geboren sein. Das kleine Arschloch ist ein Prachtexemplar, bereits mit zwölf Jahren. Dieser frühreife Schuljunge nervt unablässig seine Mitmenschen, mit vulgären Sprüchen, mit unangemessenen Liebeserklärungen, mit seinem nackten Hintern. Meisterhaft beherrscht er die Kunst des unpassenden Wortes und des falschen Augenblicks.

Auch als Frontmann einer Schülerband versteht er das Publikum zu provozieren. Ein gewisser Peppi muss ihn ebenso fürchten wie Inge Koschmidder. Seine gelegentlichen sentimentalen Phasen sind gleichfalls von Subversion und innerer Boshaftigkeit geprägt.

Der Film ist böse, frech und anarchistisch, ohne Rücksicht auf Anstand und guten Geschmack. Außerdem witzig und voller (manchmal auch schmutziger) Phantasie. Die hochseriösen Erwachsenen können hier verklärt in der Erinnerung an ihre eigene Pubertät schwelgen.

Ein echter Mehrwert gegenüber den Comics sind die Gesangsnummern. Überhaupt ist die Stimme des kleinen Arschlochs sehr gelungen. Der zweite Arschloch-Film ("Sterben ist scheiße") ist allerdings scheiße.

 

 

 

Gespeichert von Gast (nicht überprüft) am/um Do, 26. April 2018 - 13:07

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