"Barfuß bis zum Hals" ist
"Barfuß bis zum Hals" ist eine deutsche TV-Komödie von 2009. Sie ist eine der zahllosen, häufig recht seichten Eigenproduktionen des Senders SAT.1, von denen sie sich aber positiv abhebt.
Ein FKK-Verein irgendwo in Brandenburg hat ein Problem: Das Pachtland mit dem Vereinsgelände wurde verkauft, und der neue Besitzer aus dem fernen Bayern ist ein offensichtlicher FKK-Gegener. Um den drohenden Rausschmiss zu verhindern, versuchen ihm die Vereinsmitglieder entgegen ihrer eigenen Überzeugungen etwas vorzuspielen.
Es ergeben sich Verwicklungen, die manchmal lustig sind und manchmal albern. Insgesamt gute Unterhaltung ohne viel Langeweile, wenn auch die Geschichte nicht allzuviel Überraschungen bietet. Das Thema bringt es mit sich, dass Haupt- und Kleindarsteller über weite Strecken nackig agieren. Der Film inszeniert das nicht als Sensation, sondern zeigt es als ein natürliches Ding.
Die Stärke des Films liegt darin, dass es nicht "die Guten" und "die Bösen" gibt. Jede Figur hat ihre Macken und Defizite, und jeder ist in der Lage sich zu verändern und weiterzuentwickeln. Dabei verblassen auch die "Ossi-Wessi"-Klischees, die am Anfang deutlich zu sehen sind.