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"Sieben Sommersprossen" ist ein Jugendfilm aus der DDR von 1978.

Die Jugendlichen im Ferienlager proben ein Theaterstück. Sie wollen "Romeo und Julia" aufführen. Auch im richtigen Leben gibt es unter ihnen ein Liebespaar. Es gibt aber auch Missgunst, Intrigen, Streit, Missverständnisse und Eifersucht, wie im Stück.

Die Frisuren, der Alltag und die gesellschaftlichen Umstände im Film gehören in eine frühere Zeit. Die Geschichte aber ist zeitlos, sie geschieht immer wieder. Diese Botschaft vermittelt der Film aus der Perspektive der Jugendlichen, mit Sensibilität, Ehrlichkeit und Witz. Das macht seine Wirkung aus.

Die heutige Wahrnehmung reduziert den Film häufig auf eine einzelne Nacktszene. Zur Entstehungszeit war diese eigentlich nichts Besonderes. Eher ungewöhnlich war die negative Darstellung der Lagerleiterin mit diktatorischen Zügen. Eine solche Leitungsfunktion hatte damals nämlich immer auch einen "politischen", den Staat repräsentierenden Aspekt. Derartige Rollen wurden in DDR-Filmen meistens positiv angelegt. Aber es ist natürlich kein "regimekritischer" Film geworden.

Gespeichert von Gast (nicht überprüft) am Do., 28. September 2017 - 16:37

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