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Interessante Filme zum Empfehlen (auf Deutsch)

Gespeichert von Gast (nicht überprüft) am Di., 31. Juli 2012 - 04:30

Jeder von uns verbringt hunderte tausende Stunden vor TV oder in Kino. Wir sehen mal sehr gute Filme was absolut empfehlenswert ist. Aber manchmal vergeuden wir unsere Zeit nur. Deswegen dachte ich vielleicht es hilft mit einen Sammelthread einen guten Filmliste mit kurzen Information zu erstellen.

Dafür braucht man lediglich Name von Film und Kurzinfo. Aber es schadet nicht wenn man Darsteller, Land und Erscheinungsjahr nennt.

Der große Stromausfall – Eine Stadt im Ausnahmezustand (Alternativtitel: Trigger Effect – Eine Stadt im Ausnahmezustand) ist ein 1996 produzierter Thriller von David Koepp. Die Handlung basiert auf der gleichnamigen Pilotfolge der BBC-Fernsehserie „Connections“ von James Burke.
Inhaltsverzeichnis 
 

Handlung

Das Ehepaar Matthew und Annie lebt gemeinsam mit seiner kleinen Tochter in einer Vorstadt von Los Angeles. Eines Abends werden sie im Kino von zwei Afro-Amerikanern belästigt, woraufhin sie die Sitzplätze wechseln. In derselben Nacht, als sie wieder zu Hause sind, fällt der Strom in ganz Los Angeles aus. Am nächsten Tag will Matt die dringend benötigten Medikamente für seine Tochter abholen, aber da er kein Rezept vorweisen kann, wird er vom Apotheker abgewiesen. Da ihnen im Krankenhaus auch nicht weitergeholfen wird, beschließt er kurzerhand, die Medizin aus der Apotheke zu stehlen.

Im weiteren Tagesverlauf bekommt die Kleinfamilie Besuch von einem alten Freund, Joe. Da es seit dem Stromausfall überall in der Stadt zu Plünderungen gekommen ist, kaufen sie sich ... [Wikipedia]

 

Details

Deutscher Titel    Der große Stromausfall – Eine Stadt im Ausnahmezustand
Originaltitel    The Trigger Effect
Produktionsland     USA
Originalsprache     Englisch
Erscheinungsjahr     1996
Länge     91 Minuten
Altersfreigabe     FSK 12
Stab
Regie     David Koepp
Drehbuch     James Burke, David Koepp
Produktion     Michael Grillo
Musik     James Newton Howard
Kamera     Newton Thomas Sigel
Schnitt     Jill Savitt
Besetzung

    Kyle MacLachlan: Matthew
    Elisabeth Shue: Annie Kay
    Dermot Mulroney: Joe
    Richard T. Jones: Raymond
    Bill Smitrovich: Steph
    Michael Rooker: Gary

Styx

Styx ist in der griechischen Mythologie ein Fluss der Unterwelt und eine Flussgöttin. 

Der Film Styx

Rike ist eine Notärztin. In ihrem Urlaub begibt sie sich alleine mit ihrer zwölf Meter langen Yacht Asa Gray auf einen Törn auf den Spuren von Charles Darwin von Gibraltar nach Ascension im Südatlantik. Auf ihrer Tour wird sie von einem Containerschiff in ihrer Nähe darüber informiert, dass sie sich auf ihrer Route auf einen schweren Sturm mit starkem Regen einstellen muss. Ihr wird aber in jedem Fall Unterstützung zugesagt.

Nach dem heftigen nächtlichen Unwetter entdeckt sie in der Nähe ihres Bootes einen havarierten und hoffnungslos überladenen Trawler. Über hundert Menschen sind vom Tod durch Ertrinken bedroht, sie winken und rufen in Richtung ihres Bootes. Rike versucht, das Schiff per Funk zu kontaktieren. Als sie keinerlei Antwort erhält, versucht sie, Rettung zu organisieren.

Allerdings bleiben ihre Hilferufe zunächst ohne großes Echo, obwohl auf dem Bordradar mehrere Schiffe in der Nähe zu sehen sind. Die alarmierte Küstenwache verspricht zwar Hilfe, die aber viele Stunden auf sich warten lässt. Vom Kapitän des Transportschiffes, der ihr vor dem Sturm Unterstützung zugesagt hatte, erhält sie die Mitteilung, dass dessen Reederei jede Beteiligung an der Seenotrettung von Flüchtlingen verboten habe. [Wikipedia] 

 

Besetzung

    Susanne Wolff: Rike
    Gedion Oduor Wekesa: Kingsley
    Inga Birkenfeld: Marie
    Alexander Beyer: Paul

Trailer

 

Der Film:

 

 

... ist ein provozierender Spielfilm des schweizerischen Regisseurs Urs Odermatt.

Ab 16 Jahre.

Die Bewohner eines kleinen Ortes verehren den Sportlehrer Armin, denn er war früher mal Landesmeister im Turmspringen. Im Sportunterricht am Gymnasium begafft und begrapscht er die Schülerinnen, und entblößt sich vor ihnen. Die alleinerziehende Mutter der fünfzehnjährigen Saskia will diesen Missbrauch anprangern, aber sie zieht damit den Hass des ganzen Ortes auf sich.

Das Thema ist natürlich nicht neu. Aber der Film ist ungewöhnlich. Verzerrt und übertrieben stellt er die Zusammenhänge auf den Kopf. Die Mutter agiert blindwütig und destruktiv. Die Mädchen scheinen streckenweise nicht viel gegen die Belästigung zu haben. Ein paar markante Sätze und Bilder machen aber den wahren Ernst der Situation deutlich.

Es ist kein Film wie jeder andere. Man könnte ihn innovativ, aufrüttelnd, radikal, kreativ und wichtig nennen. Man könnte ihn aber auch als ein anstrengendes Durcheinander aus zerhackstückelten Dialogen, wilden Schnittfolgen, theatralischer Symbolik, Zeitsprüngen, Geschlechtsteilen und Verfremdungseffekten bezeichnen. Auf jeden Fall hat man darüber nachgedacht.

Bei der Produktionsfirma déjà-vu film findet man Trailer, Plakat und Fotos:
https://www.dejavu-film.de/aktuelle-filme/der-boese-onkel/

 

Atomic Falafel ist ein israelischer Komödie-Film. Es geht geht um:

(Fast) Atomkrieg zwischen Iran und Israel.

Es gibt ein Hacker, nennt seinen Trojaner "Kurdischer Wurm". 

Es geht um Rebellion und Rap in Persisch. 

Es geht um Falafel.

Es geht um Hass und Liebe.

... ist ein deutscher Fernsehfilm von 2008. (*) Die "erste Frau" ist seine resolute Mutter, die ihm seit nunmehr vierzig (!) Jahren sagt, wo es langgeht. Die "zweite Frau" ist die junge Irina aus Rumänien, die Erwin mit Hilfe einer Heiratsvermittlungsagentur nach Deutschland holt. Irina lässt sich von Erwins umfangreichen Defiziten nicht abschrecken und beginnt ihm zu zeigen, wie das Leben wirklich geht. Es wird nicht einfach mit den beiden, zumal seine Mutter unentwegt dazwischenfunkt. Im Unterschied zu den "üblichen" Liebesfilmen, die die Fernsehsender sozusagen am Fließband produzieren, wirkt dieser Film berührender und einprägsamer. Das liegt weniger an der Geschichte, sondern mehr an den Leistungen der Schauspieler und an der unverkrampften filmischen Umsetzung. Wahrscheinlich ist es kein "ganz großes Kino", aber auf jeden Fall etwas Besonderes. (*) Bemerkung: Es gibt mehrere andere Filme und mehrere Romane mit dem gleichen Titel, die nichts mit diesem Film zu tun haben. Dieser Film wurde 2008 vom Regisseur Hans Steinbichler für die Fernsehsender WDR und Arte gedreht. Er ist auch unter dem englischen Titel "My Mother, My Bride and I" bekannt.

Schweizerisch-österreichische Koproduktion von 2009

Hilfe, was war das denn? Pippi Langstrumpf im Schleudergang? Bekiffte Teletubbies in der Pubertät? Fieberträume in knall-bunt? Antwort auf die Fragen des Lebens? Gigantischer Schwachsinn? Kunst??

Man muss es wohl gesehen haben.

 

Österreichisch-deutscher Spielfilm von 2020
FSK 16

In einem abgelegenen Haus lebt ein Mann mit der zehnjährigen Elli zusammen. Tagsüber faulenzen sie am Pool, nachts teilen sie das Bett. Ellis Gesicht und Stimme wirken etwas erwachsener als sie ist. Ihr Geschlechtsteil kann man zum Reinigen herausnehmen.

Elli ist ein Androide, eine Maschine in Menschengestalt. Der Mann hat sie für sich programmiert. Ihr emotionales Wesen ist eine Illusion, sie reproduziert vielmehr seine Wünsche und Erinnerungen.

Wenn man das soweit verstanden hat, kann man sich daran machen, die versteckten Botschaften des Filmes zu entschlüsseln. Es wird einige Wendungen geben, und es kommt Verstörendes zu Tage. Die lauernde Ungewissheit, die düsteren Befürchtungen geben dem Film seine Spannung, trotz der bruchstückhaften Erzählweise mit vielen statischen Bildern.

Der Film hat Elemente von Drama, Science-Fiction, Horror und Psychothriller, aber ganz anders als man es erwarten würde. Zum gemütlichen Entspannen ist er wahrscheinlich weniger geeignet, er ist aber bemerkenswert und man wird ihn nicht so schnell vergessen.

Einige Kritiker schreiben, der Film propagiere pädophiles Verhalten, aber ich meine das stimmt nicht. Dieses Thema, welches eigentlich gar nicht im Zentrum steht, wird auf eine besondere, subtile Art sehr kritisch behandelt.

 

So werden jetzt die Achtzigjährigen genannt. Renten und Gesundheitsleistungen für alte Menschen wurden radikal eingeschränkt, und mit Achtzig kann man nur noch Sterbehilfe bekommen.

In einer nahen Zukunft, mitten in einer gewaltigen Versorgungskrise, hat eine neue Organisation die Macht in Deutschland übernommen. Sie will die Probleme durch ein Verjüngen der Gesellschaft lösen. Das Kinderkriegen wird massiv gefördert, und die Alten werden zu Schmarotzern erklärt.

Karl arbeitet in einem Team der Organisation und versucht dort voranzukommen. Sein Vater ist 79 geworden und will ins Ausland fliehen. Karl soll ihm dabei helfen.

Das Beklemmende und Spannende an diesem deutschen Film von 2020 ist der Realismus, mit dem die Zukunftsvision dargestellt wird. Es könnte sozusagen schon morgen soweit sein. Und man stößt auf Denk- und Verhaltensweisen einiger Menschen, die einem durchaus bekannt vorkommen.

 

Deutscher Spielfilm von 2020

Vor der Wohnungstür des kopfschmerzgeplagten Kleinkünstlers Marc-Uwe steht eines Tages ein sprechendes Känguru, und bald darauf ist es auch schon bei ihm eingezogen. Das freche und subversiv veranlagte Tier, das sich als Kommunist bezeichnet, hasst Kapitalisten und Nazis und stresst den stoischen Marc-Uwe ohne Hemmungen. Die Beiden werden viel Spaß miteinander haben, und die Zuschauer haben auch ihren Spaß.

Der Film beruht auf dem gleichnamigen Buch von Marc-Uwe Kling, dessen Bücher (und Hörbücher) auf jeden Fall eine Empfehlung wert sind.

Der Film steht bis zum 18.03.2022 in der ZDF-Mediathek (nur D/A/CH).

 

Komödie aus der Schweiz von 2017

"Manchmal muss man mutig sein."

Ein Flitzer (Streaker) ist jemand, der bei Sportveranstaltungen plötzlich aufs Spielfeld rennt - meistens nackig - und versucht den Ordnern zu entwischen.

Ein bis dahin ziemlich normaler Lehrer entwickelt daraus eine Geldquelle: Er baut heimlich einen ganzen Trupp von Flitzern auf und verdient an illegalen Sportwetten, bei denen die Leute auf die Flitzer setzen.

Den Erlös braucht er dringend zum Bezahlen seiner Schulden, denn er hat gerade das Geld vom Schulkonto verzockt (natürlich mit den besten Absichten). Jedoch werden die Verwicklungen immer größer und seine Situation immer verrückter.

Die Idee ist herrlich absurd, und der Film ist wirklich was zum Lachen. Das Ganze ist flott und unbekümmert inszeniert, mit viel Witz auch im Detail.

Der originale Film ist in Schweizerdeutsch (mit hochdeutschen Untertiteln). Im deutschen Fernsehen lief aber eine Fassung, in der hochdeutsch gesprochen wurde.

 

Deutscher Film von 2021

Eigentlich könnte es eine ganz gewöhnliche Liebesgeschichte sein: Tom benimmt sich charmant und ist geistreich, aber Alma möchte keine Beziehung eingehen. Ob die Beiden wohl zusammenfinden werden?

Das Ungewöhnliche: Tom ist ein künstlicher Mensch, und Alma soll ihn testen. Solche humanoiden Roboter sind als Lebenspartner für Menschen gedacht. Es wird sogar schon darüber diskutiert, ob man ihnen das Heiraten erlauben soll.

Im Unterschied zu anderen Filmen dieser Art ist die Geschichte eher wie eine Beziehungskomödie gestaltet, und die Handlung kommt ohne dramatische Zuspitzungen aus. Die Aufregung versteckt sich woanders: Toms Programmierung ist anpassungsfähig und erkennt immer genauer, was Alma eigentlich haben will, wie Tom ihre Liebe gewinnen kann. Das Synthetische übertrifft das Natürliche, das Surrogat verdrängt das Original.

Der Film steht bis zum 22.03.2022 in der ARD-Mediathek.

 

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