Island war Beitrittskandidat, hat den Antrag aber zurückgezogen. Gründe:
Politische Veränderungen in der Regierung, wegen veränderter Wahlergebnisse.
Besondere Situation beim Fischfang, denn Island hat besonders gute Fischfanggebiete (und möchte sie nicht mit anderen teilen).
Befürchtungen über wirtschaftliche Nachteile bei künftigen Finanzkrisen der EU.
Aber: Island ist durch Verträge sehr eng mit der EU verbunden, unterwirft sich vielen EU-Regeln (um Zugang zum Binnenmarkt zu bekommen), ist Schengen-Unterzeichner und zahlt auch finanzielle Beiträge. Ähnliches gilt übrigens für Norwegen, Liechtenstein und die Schweiz. Diese Länder haben also viele Mitgliedsrechte und Mitgliedspflichten, ohne offiziell Mitglied zu sein.
Nebenbei gesagt wurde dem UK in einer frühen Phase der Brexit-Verhandlungen durch die EU ein solches Modell angeboten, aber sie wollten es keinesfalls haben.
In einem Referendum am 30. August 2026 haben es die Isländer mit sehr knapper Mehrheit (52,8 zu 47,2 Prozent der gültigen Stimmen) abgelehnt, erneut über einen EU-Beitritt zu verhandeln. Das Referendum war ein Versprechen der aktuellen Regierung. Die Wahlbeteiligung war wirklich hoch, über 80 Prozent.
Wichtigste Gegenargumente waren wiederum die Fischereirechte, und ein eher dumpfes Gefühl zum Verlust von Souveränität. Die finanzpolitische Situation war allerdings ein Argument dafür, denn die Inflation ist in Island inzwischen viel höher als im EU-Verbund.
Nach Analysen gab es in der Hauptstadt eine Mehrheit von Zustimmung, und im ländlichen Bereich eine Mehrheit von Ablehnung.
Mehrere Gründe
Island war Beitrittskandidat, hat den Antrag aber zurückgezogen. Gründe:
Aber: Island ist durch Verträge sehr eng mit der EU verbunden, unterwirft sich vielen EU-Regeln (um Zugang zum Binnenmarkt zu bekommen), ist Schengen-Unterzeichner und zahlt auch finanzielle Beiträge. Ähnliches gilt übrigens für Norwegen, Liechtenstein und die Schweiz. Diese Länder haben also viele Mitgliedsrechte und Mitgliedspflichten, ohne offiziell Mitglied zu sein.
Nebenbei gesagt wurde dem UK in einer frühen Phase der Brexit-Verhandlungen durch die EU ein solches Modell angeboten, aber sie wollten es keinesfalls haben.
Referendum
In einem Referendum am 30. August 2026 haben es die Isländer mit sehr knapper Mehrheit (52,8 zu 47,2 Prozent der gültigen Stimmen) abgelehnt, erneut über einen EU-Beitritt zu verhandeln. Das Referendum war ein Versprechen der aktuellen Regierung. Die Wahlbeteiligung war wirklich hoch, über 80 Prozent.
Wichtigste Gegenargumente waren wiederum die Fischereirechte, und ein eher dumpfes Gefühl zum Verlust von Souveränität. Die finanzpolitische Situation war allerdings ein Argument dafür, denn die Inflation ist in Island inzwischen viel höher als im EU-Verbund.
Nach Analysen gab es in der Hauptstadt eine Mehrheit von Zustimmung, und im ländlichen Bereich eine Mehrheit von Ablehnung.
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