Ich höre diese Aussage ständig: "schaffle schaffle häusle baue". Was bedeutet das genau und wann verwendet man sowas? Gibt es nur bayerisch und schwäbisch oder überall? Danke!
Der Ausdruck heißt "schaffe, schaffe, Häusle baue" und ist typisch schwäbisch. Die Schwaben sind für ihren Fleiß, ihren Ehrgeiz und ihre Sparsamkeit bekannt. "schaffe schaffe Häusle baue" drückt diesen Arbeitseifer aus.
"Schaffe, schaffe, Häusle baue" ist der Titel (und eine wiederkehrende Textzeile) eines alten Schlagers, der in den Sechzigern populär war. Der Sänger hieß Ralf Bendix. Als Komponist und Texter wird Josua Röckelein angegeben.
Sicher gab es die Redensart schon vorher, eventuell auch in unterschiedlichen Varianten. Die bis heute populäre Form ist aber "Schaffe, schaffe, Häusle baue", was sicherlich mit diesem Lied zu tun hat.
Ja klar, es geht hier um Arbeitsmentalität und Streben nach Eigentum, mit ein bisschen Ironie. Die schwäbische Mundart bedient ein Stereotyp, wonach die Schwaben angeblich besonders besitzgierig und geizig sein sollen. Der weitere Liedtext enthält auch ein Stereotyp, wonach die Frau ihren Mann zum Arbeiten antreiben würde.
Na gut, dieser --> sehr alte Fernsehbeitrag enthält eine Liedfassung, in der beide Varianten vorkommen. Und er erzählt auch etwas über die Mentalität der Menschen damals.
Der Ausdruck heißt "schaffe,
Der Ausdruck heißt "schaffe, schaffe, Häusle baue" und ist typisch schwäbisch. Die Schwaben sind für ihren Fleiß, ihren Ehrgeiz und ihre Sparsamkeit bekannt. "schaffe schaffe Häusle baue" drückt diesen Arbeitseifer aus.
Antwort auf Der Ausdruck heißt "schaffe, von Gast (nicht überprüft)
Schaffe
Der ursprüngliche Text war: Schaffe, spare, Häusle baue - was auch mehr Sinn macht ;)
Aber da hat wohl irgendjemand mal nicht richtig zugehört und es verfälscht weiter verbreitet.
Antwort auf Schaffe von Walter (nicht überprüft)
Liedtext
"Schaffe, schaffe, Häusle baue" ist der Titel (und eine wiederkehrende Textzeile) eines alten Schlagers, der in den Sechzigern populär war. Der Sänger hieß Ralf Bendix. Als Komponist und Texter wird Josua Röckelein angegeben.
Sicher gab es die Redensart schon vorher, eventuell auch in unterschiedlichen Varianten. Die bis heute populäre Form ist aber "Schaffe, schaffe, Häusle baue", was sicherlich mit diesem Lied zu tun hat.
Ja klar, es geht hier um Arbeitsmentalität und Streben nach Eigentum, mit ein bisschen Ironie. Die schwäbische Mundart bedient ein Stereotyp, wonach die Schwaben angeblich besonders besitzgierig und geizig sein sollen. Der weitere Liedtext enthält auch ein Stereotyp, wonach die Frau ihren Mann zum Arbeiten antreiben würde.
Antwort auf Schaffe von Walter (nicht überprüft)
Beide Varianten
Na gut, dieser --> sehr alte Fernsehbeitrag enthält eine Liedfassung, in der beide Varianten vorkommen. Und er erzählt auch etwas über die Mentalität der Menschen damals.
Neuen Kommentar hinzufügen