Neue Details
Die Pläne sind inzwischen etwas konkreter. Demnach soll der "Digitale Euro" eine Alternative zu Handy-basierten Bezahlverfahren wie Google Pay, Apple Pay und PayPal sein, die allesamt von US-amerikanischen Unternehmen betrieben werden. So soll verhindert werden, dass sich mit zunehmender Popularität der Handy-Zahlung die Abhängigkeit der EU von der US-amerikanischen Wirtschaft verstärkt.
Das Geld würde demzufolge als gesicherter Datensatz innerhalb einer Handy-App dargestellt. Dabei ist geplant, dass die Banken und Sparkassen diese Funktion in ihre eigenen Banking-Apps integrieren können, so dass man sie mit dem Girokonto automatisch dabei hat und keine gesonderte Anmeldung braucht. Das Ganze soll ungefähr ab 2029 verfügbar sein (mit ersten Pilotversuchen noch 2026), es wird also reichlich spät kommen.
Euro-Bargeld soll es weiterhin geben, und Einzelhändler sollen auch verpflichtet sein weiterhin Bargeld anzunehmen.