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Glorreiche Kämpfer gegen die Unterdrückung - Mandela, Gandhi und King

Gespeichert von Cnk am Fr, 10. Januar 2014 - 10:39

Glorreiche Kämpfer gegen die Unterdrückung

Mandela als JugendlicherNelson Rolihlahla Mandela ist am 18. Juli 1918 im kleinen Dorf „Mvezo“ in Südafrika in einer wohlhabenden Familie geboren. Im Alter von 95 Jahren, am 05. Dezember 2013 in Johannesburg ist er aufgrund einer Lungenentzündung gestorben und wurde wenig später in seinem Heimatdorf begraben. Der ursprüngliche Vorname von Mandela war Rolihlahla, was übersetzt so viel wie „Unruhestifter“ bedeutet. Mandela hatte drei Brüder und drei Schwestern und wuchs zunächst in seinem Heimatdorf auf. Seinen Vornamen Nelson bekam er erst als er seinen ersten Schultag auf einer britischen Schule.

Mit sieben wurde er auf eine christliche Schule geschickt und war in erster Linie ein guter Schüler, hatte ein gutes Zeugnis. Zwei Jahre danach, im Jahre 1927 starb Mandelas Vater und Mandela wurde mit 9 Jahren zum Wahlbezirksführer. Trotz des Verlusts seines Vaters in jungen Jahren schloss Mandela erfolgreich die Schule ab und begann mit 19 Jahren ein Studium an einem ca. 250 Kilometer entfernten College, auf dem er zum ersten Mal Oliver Tambo begegneter, welcher später Präsident des „African National Congress“ wurde.

Während des Studiums begann Mandela sich zum ersten Mal politisch zu betätigen indem er sich mit Kommilitonen zusammensetzte und über die schlechte Verpflegung protestierte. Kurze Zeit danach musste Mandela das College verlassen. Erst nach vier Jahren, im Jahre 1943 hatte Mandela durch ein Fernstudium seinen Bachelor of Arts. Innerhalb dieser Jahre lebte Mandela in der größten Stadt Südafrikas „Johannesburg“ unter sehr ärmlichen Bedingungen.

Nachdem Mandela sein Studium für Politik erfolgreich abgeschlossen hatte, begann er Jura zu studieren. Im Jahre 1944 gründete er, mit seinem Freund, Oliver Tambo und einigen anderen Personen die ANC-Jugendliga. Während des Jurastudiums engagierte sich Mandela immer mehr gegen die Apartheid. Zu der Zeit gab es eine strikte Rassentrennung und die schwarzen Menschen hatten weniger Rechte als die weißen. Mandela versuchte die Unterdrückung der schwarzen ohne den Einsatz von Gewalt zu beenden, da er von dem Widerstand von Mahatma Gandhi inspiriert war. Jedoch sah Mandela nach mehreren Jahren ein, dass der gewaltlose Weg ihn zu der Zeit nicht weiterbringt und startete einen bewaffneten Kampf gegen das Apartheid-Regime.

 

Aufgrund seines politischen Engagements konnte Mandela das Jurastudium nicht erfolgreich abschließen, da er sich kaum noch auf die Universität konzentrieren konnte. Mandela verließ die Universität im Jahre 1949 und schloss sein Jurastudium erst im Jahre 1989 ab. Im Jahre 1952 entwickelte er den Mandela-Plan.

Die Unterdrücker der Schwarzen in Südafrika sorgten dafür, dass Meinungsfreiheit kein selbstverständliches Recht war. Somit versuchten sich mit allen möglichen Mitteln die Schwarzen zu unterdrücken. Der Mandela-Plan sollte dagegen etwas unternehmen. Nämlich auch wenn Parteien von schwarzen unterdrückt waren und diese sich offiziell nicht zu Wort melden durften, der Plan eine Möglichkeit gab sich inoffiziell zu verständigen.

Der Mandela-Plan beinhaltete drei Ebenen. Die Zellen-Ebene bestand aus ca. 10 Häusern. Die Straßen-Ebene aus mehreren Zellen und die Zonen-Ebene aus mehreren Straßen. Jede Ebene hatte einen Leiter und so gab man dem Leiter eine Botschaft und diese gab die Botschaft an die Leiter der unteren Ebene bis die Botschaft bei jedem ankam.

Da Mandela für immer mehr Aufsehen sorgte, wurde Mandela im Jahre 1955 verhaftet und wegen Landesverrat angeklagt. Der Prozess dauerte 5 Jahre und endete mit einem Freispruch. Kurze Zeit danach wurde Mandela wieder verklagt und letztendlich zu einer lebenslänglichen Freiheitsstrafe verurteilt.  Mandela verbrachte mehr als 26 Jahre seines Lebens im Gefängnis. Große Politiker aus anderen Ländern sahen in Mandela nur einen Terroristen, wie z.B. der damalige US-Präsident „Ronald Reagan“ oder die damalige Premierministerin vom Vereinigten Königreich „Margaret Thatcher“. Mandela zeigte jedoch keine Spur von Hass oder Rachegefühlen, sondern konzentrierte sich auf die Gleichbehandlung aller Menschen, unabhängig vom Volk, Glauben oder Hautfarbe.

Sein Hauptziel war dabei, das alle Menschen friedlich miteinander leben sollten, ohne Kriege zu führen und andere zu unterdrücken, da man durch Unterdrückung sowohl sich als auch dem gegenüber schadet. Mandela sprach mehrfach über die Unterdrückung der Palästinenser: „Wir wissen nur zu gut, dass unsere Freiheit unvollständig ohne die Freiheit der Palästinenser ist“. Genauso interessierte er sich für die Lage der Kurden und symbolisierte dies, indem er die kurdische Flagge in seinem Haus aufhing.

Nachdem Mandela 1990 aus der Haft entlassen wurde, hat man ihn im nächsten Jahr zum Präsidenten des ANC gewählt. Im Jahre 1994 wurde Nelson Mandela der erste schwarze Präsident Südafrikas. Während seiner Amtszeit hatte Mandela viele Gesetzte der Apartheidszeit wiederrufen. Mandela stellte eine kostenlose Gesundheitsfürsorge für schwangere Frauen und Mütter zur Verfügung. Er sorgte dafür, dass Millionen Menschen zuhause Strom und Wasser hatten. Des Weiteren wurde während seiner Amtszeit über 750.000 neue Häuser gebaut und er setzte sich bei der AIDS-Krise ein. Nelson Mandela hatte in seiner Amtszeit und auch davor den Schwarzen in Afrika, sowie den Menschen auf der ganzen Welt geholfen. Im Jahre 1993 erhielt er den Friedensnobelpreis.

Aufgrund seines Engagements hat Nelson Mandela mehr als 50 internationale Ehrendoktorwürden verliehen bekommen, sowie zahlreiche weitere Ehrungen erhalten. Er war einer der wenigen Menschen die für die Gleichstellung aller Menschen sein Leben widmete und großes vollbrachte.

Jedoch nahm Mandela nicht alle Ehrungen an. Im Jahre 1992 sollte Mandela den „Internationale Friedenspreis Atatürks“ erhalten. Mandela weigerte sich und lehnte ab. Er sagte, dass er den Preis nicht annehmen würde aufgrund der militärischen Politik der Türkei gegenüber den Kurden. Die Türkei hatte damals die Menschenrechte für Kurden nicht angenommen und Kurden verfolgt. Mandela, der ein Kämpfer für die Menschenrechte war, fand das inakzeptabel, daher beschloss er sich die Türkei nicht mehr zu besuchen.

Das Verhalten Mandelas sorgte für Unruhe in der Türkei, daher drucken die Zeitungen Bilder von ihm und beleidigten Mandela als „Hässlichen Afrikaner“ oder „Negerführer“.

 

Auch wenn er zu seinen Lebzeiten anfangs nicht besonders beliebt war und von vielen Politikern als Unruhestifter, sogar als Terrorist bezeichnet wurde, teilten die großen Politiker unserer Zeit alle ihr herzlichstes Beileid aus.

 

 

 

 

Gandhi als KindMohandas Karamchand Gandhi, geboren am 2. Oktober 1869 in der Küstenstadt Porbandar in Indien. Jedoch kennen die meisten Personen ihn unter einem anderen Namen, nämlich „Mahatma Gandhi“. Mahatma bedeutet übersetzt so viel wie „große Seele“. Gandhi wehrte sich anfangs des Ehrennamens anzunehmen, da er sich nicht für eine große Person hielt und bescheiden bleiben wollte. Er wurde 78 Jahre alt und starb in der Hauptstadt Indiens „Neu-Delhi“.

Gandhi hatte vier Brüder und verbrachte seine Kindheit in seinem Geburtsort. Zu der Zeit war es in Indien üblich Kinder frühzeitig zu verheirateten, aus dem Grund war Mohandas Gandhi bereits mit sieben Jahren mit der gleichaltrigen Kasturbai verlobt. Mit 13 Jahren hatten die beiden bereits geheiratet.

In der Küstenstadt hatte die Familie Gandhis großes Ansehen, da sowohl der Vater als auch der Großvater Premierminister der Küstenstadt waren. Des Weiteren war Gandhis Vater Richter am Fürstengericht und als Mediator tätig. Somit wurde Gandhi schon in früher Kindheit mit der Politik des Landes konfrontiert und lernte Streit zu schlichten. Gandhi praktizierte den Vishnuismus, eine spezielle Form des Hinduismus, welche die Gottheit Vishnu annimmt. Laut dem Vishnuismus ist Vishnu der mächtigste Gott und ihm sind alle anderen Götter untergeordnet.

Die von Gandhi praktizierte Religion betonte strikte Gewaltlosigkeit. Durch seine Religion und den politischen Einfluss entwickelte sich die Persönlichkeit Gandhis, die ihn für den Rest seines Lebens prägte. Seine starke Persönlichkeit verstärkte sich durch die Erfahrungen die er im Leben sammelte. Gandhi war gegen jede Art der Gewalt, dies bezog sich nicht nur auf Menschen, sondern auch auf jede Art von Tieren. Dennoch probierte Gandhi in seiner Jugend Ziegenfleisch. Aus Neugierde konsumierte er Wein und Zigaretten. Hinzu kam es, dass er sogar seine Eltern bestiehl und ein Bordell aufsuchte, wodurch er seine Frau betrog. Der Bordellbesuch sollte, laut seiner Aussage, ihm von seiner Schüchternheit befreien.

Die Fehler die er zu der Zeit machte, prägten ihn für das ganze Leben, er schämte sich zutiefst und lernte aus diesen Fehlern. Er beichtete seine Sünden seinem Vater und arbeitete an seiner Selbstdisziplin.

Gandhi besuchte mit sieben Jahren die Grundschule Taluka. Da zu der Zeit Indien unter der britischen Kolonialmacht  stand, mussten die Kinder bereits in jungen Jahren Englisch lernen und sich mit der britischen Geschichte auseinandersetzen. Jedoch hatte der junge Gandhi zu der Zeit Schwierigkeiten mit der englischen Sprache und große Unterstützung seitens der Familie hatte Gandhi nicht, da diese ebenfalls die Sprache kaum beherrschten.  Gandhi verließ die Grundschule nach 5 Jahren. Nachdem Gandhi die Grundschule abgeschlossen hatte besuchte er die Oberschule Kathiawar-High-School und erwarb im Jahre 1887 die Zulassung zu Universitäten. Zwei Jahre vor seinem Abschluss starb Gandhis Vater.

Gandhi als ErwachsenerGandhis Vater wünschte sich, dass sein Sohn sich ebenfalls mit Politik beschäftigen sollte und vor seinem Tod von seinem Sohn wollte, dass er Jura studiert. Im Jahre 1888 begann er in London mit seinem Jurastudium, jedoch waren seine Englischkenntnisse weiterhin unzureichend. Während seines Studiums wurde er Mitglied der Vegetarischen Gesellschaft und beschäftigte sich mit den Religionen unserer Zeit. Er las die Bibel, den Koran, beschäftigte sich mit Buddha  und war bemüht, sich in die Gesellschaft zu integrieren.

Im Jahre 1891 hatte er sein Jurastudium erfolgreich abgeschlossen und trat danach die Heimreise an. Als er in seiner Heimat ankam, stellte er fest, dass seine Mutter ebenfalls gestorben ist. Er versuchte seine Familie finanziell zu unterstützen, da diese während seines Studiums in England ebenfalls unterstützt hatten. Jedoch ohne Erfolg, da Gandhi weiterhin schüchtern war und im Gericht kaum ein Wort raus brach.

Zwei Jahre später fuhr Gandhi nach Afrika um sich für die Rechte der Inder in Afrika zu engagieren, jedoch wurde er aufgrund seiner Hautfarbe aus dem Zug geworfen. Ab dem Zeitpunkt war er entschlossen etwas gegen die Rassendiskriminierung zu unternehmen. Er war der erste zugelassene indische Anwalt in Südafrika. Nach seinen Bemühungen fuhr er zurück nach Indien um seine Kinder zu holen und in der Zeit über die Situation in Afrika zu berichten. Seine angefertigten Schriften wurde von mehreren Tageszeitungen veröffentlich. Bei seiner Reise zurück nach Afrika wurde Gandhi von 5000 weißen Gegnern empfangen und niedergeschlagen, aufgrund seiner angefertigten Schriften. Gandhi verzichtete auf Vergeltung und erstatte ebenfalls keine Anzeige gegen die Angreifer.

Um die Lage der Inder zu verbessern reiste Gandhi von Afrika nach Indien und wieder zurück. Er versuchte Widerspruch gegen diskriminierende Gesetze einzulegen, jedoch ohne Erfolg. Durch sein Engagement verblasste seine Schüchternheit und sein Ansehen wuchs. Als die Lungenpest ausbrauch unterstütze er die Behandlung der Kranken und half finanziell aus.

Gandhi wurde von mehreren Tausenden Indern bei seinem Vorhaben unterstützt und setze sich weiterhin gegen die Rassendiskriminierung ein. Er schaffte es, dass das Meldegesetz für Inder abgeschafft wurde. Für seinen Einsatz wurde Gandhi für einen Monat verhaftet. Gandhi erkannte, dass durch die Proteste er etwas bewirkte und protestierte immer weiter. Sobald er aus dem Haft entlassen wurde, protestierte er weiter und wurde wieder verhaftet. Durch sein Engagement sorgte er für Massenverhaftungen und Überfüllungen in den Gefängnissen. Die Situation überforderte die Engländer, somit wurden mehrere diskriminierende Gesetze aufgehoben.

Nachdem Gandhi viel Aufsehen erregt und großes für Inder erreicht hatte, kämpfte er für die Unabhängigkeit Indiens. Er hielt zur Eröffnung der Banaras Hindu University in Indien eine Rede. Während der kam es zu Auseinandersetzungen, jedoch bestand Gandhi darauf alle Probleme gewaltlos zu lösen.

Im April 1919 wurden Massenproteste gegen die britische Kolonialregierung initiiert. An den Massenprotesten nahmen viele Bevölkerungsgruppen teil und am nächsten Tag kam es zum Streik. Der Handel wurde stillgelegt und Gandhi bat die Leute darum zu beten und keine Gewalt auszuüben, jedoch ohne Erfolg. Bei den Massenprotesten wurden einige britische Gebäude in Brand gesteckt. Der britische Gouverneur entschloss sich dagegen etwas zu unternehmen und erteilte den Soldaten den Schießbefehl.

Während einer friedlichen Versammlung wurden 379 Männer, Frauen und Kinder erschossen. Hinzu kamen mehr als 1200 Verletzte. Diese Aktion wurde als „Massaker von Amritsar“ bekannt und die ganze Welt wurde aufmerksam. Kurz danach gründete Gandhi eine Wochenzeitung „Young India“. Die Zeitung war zweisprachig und diente dem Zweck allen Menschen seine Weltanschauung mitzuteilen. Gandhi wurde immer berühmter und mächtiger. Im Jahre 1924 wurde Gandhi der Präsident des Indischen Nationalkongresses (INC), welche für die Unabhängigkeit Indiens kämpfte. Gandhi kämpfte gegen Importwaren die aus Großbritannien stammen und unterstütze seine Landsleute bei der Herstellung selbstgesponnener Kleidung.

Da in Indien sehr viele Muslime leben und zu der Zeit ebenfalls lebten, wollte Gandhi die Schlachtung der Kuh verbieten und startete dafür eine Kampagne. Dabei löste er ein Blutvergießen zwischen Hindus und Muslimen aus. Gandhi sah seinen Fehler ein und gestand sich nicht intensiv genug mit den Unterschieden der Religionen beschäftigt zu haben.

Gandhi wollte Indien von der Kolonialmacht der Briten befreien und starte die „Kampagne der Nichtkooperation“ in der alle Inder bat nicht mehr für die Briten zu arbeiten und die Arbeit niederzulegen. Auch diese Kampagne ging blutig aus und Gandhi wurde verhaftet. Die Kongressmitglieder der INC waren nicht mit Gandhi einer Meinung bezüglich der Briten.

Für die Unabhängigkeit Indiens startete Gandhi weitere Kampagnen und gab niemals auf. Gandhi startete den „Salzmarsch“, da es bis zu dem Zeitpunkt Indern nicht gestattet war Salz zu gewinnen ohne Steuern zu zahlen. Als die es doch taten, wurde 60.000 Menschen, darunter auch Gandhi verhaftet. Die Inhaftierung sorgte für weitere Unruhen und so kam Gandhi wieder frei. Inzwischen war die ganze Welt über die Taten Gandhis und die der Briten informiert worden und selbst Albert Einstein Meldetete sich zu Wort. Er schrieb einen Brief an Gandhi auf dem Stand, dass er von Gandhis Engagement beeindruckt ist und ein großer Fan von ihm sei.

Mahatma Gandhi als alter MannAls der Zweite Weltkrieg einbrach, weigerte sich Gandhi zu kämpfen, da er lieber ehrenvoll sterben als kämpfen würde. Es lehnte weiterhin jegliche Form der Gewalt ab. Als Großbritannien am Krieg beteiligt war, sah Gandhi die Chance auf die Befreiung Indiens, da die Briten zu dem Zeitpunkt sich Sorgen um ihre Grenzen machten.

Nachdem Gandhi so viel erreicht hatte, versuchte er die inländischen Unruhen, zwischen Muslimen und Hindus, zu beseitigen. Die eingesetzte Lösung war die Trennung der Religionen. Dadurch kam es zu einer Zweistaatenlösung. Gandhi war zunächst dagegen die Menschen zu trennen, jedoch hörten kurz danach die Unruhen auf.

Am 30. Januar 1948 wurde Gandhi von dem Hindu Nathuram Godse erschossen. Obwohl die meisten Inder Gandhi als einen Heiligen betrachteten, gab es einige die in ihm einen Verräter sahen, der nur eigene Ziele verfolgt und Menschen manipuliert. Gandhi wurde nach seinem Tod eingeäschert.

Gandhi ist ebenfalls einer der wenigen Menschen die die Welt komplett verändert haben. Er war der mächtigste Mann Indiens und blieb immer bescheiden. In seiner Jugendzeit gab er viel Geld aus um gutauszusehen, indem er sich teuerer Klamotten zu lag. In seinen späteren Jahren lief er nur mit einem Gewand rum. Er wollte nicht als Heiliger oder als Politiker betrachtet werden. Er war nur ein Mensch der helfen wollte. Für sein Engagement wurde Gandhi insgesamt 12 Mal für den Friedensnobelpreis nominiert.

Viele Größen unserer Zeit nahmen sich Gandhi als Beispiel, zu denen Zählen Nelson Mandela und auch Martin Luther King.

Mohandas Karamchand Gandhi, Nelson Mandela und Martin Luther King sind die berühmtesten Menschen die gegen die Menschenunterdrückung kämpften.

Gandhi war zu seiner Jugendzeit desinteressiert und beschäftigte sich mit oberflächlichen. Mit jedem Jahr engagierte er sich für das Wohlergehen seines Volkes. Sein Anreiz entstand durch die eigene Erfahrung von Rassismus. Er interessierte sich hauptsächlich für die Inder. Er erzielte großes mit seinem Engagement, jedoch war sein Hauptziel die Befreiung Indiens. Er kämpfte ohne Gewalt, friedlich und entschlossen. Sein Kampf bis zu seiner Ermordung und endete mit der Befreiung Indiens.

Mandela nahm sich Gandhi als Vorbild, er kämpfte gegen die Apartheid und wollte unbedingt sein Volk befreien.  Auch Mandela versuchte zu Beginn gewaltlos zu kämpfen. Mit der Zeit gab er die Vorgehensweise auf und kämpfte mit Gewalt gegen Gewalt.

Martin Luther King kämpfte gegen die Unterdrückung der Schwarzen in USA und die Rassentrennung. King versuchte wie Gandhi und Mandela gewaltlos zu kämpfen und die Menschen von der Richtigkeit seiner Vision zu überzeugen.

Allen war ihr persönlicher Ruf nicht von Bedeutung, ihr Hauptanliegen war zwar das eigene Volk, jedoch hatten sie stets das Wohlergehen aller Menschen  im Auge. Mandela lehnte Ehrungen ab um auf die Probleme anderer Völker aufmerksam zu machen. Gandhi starb beinahe in seinem Hungerstreik. King wurde für seine Überzeugung ermordet, genau wie Gandhi.

Alle drei waren auf verschiedenen Kontinenten tätig, King kämpfte in Amerika, Mandela in Afrika und Gandhi in Asien/Indien. Durch ihren Einsatz wurde die Welt überall bisschen besser. Mit ihren Einsatz motivierten und inspirierten sie viele Menschen.

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