"Klarna-Rechnung" im Vergleich zur normalen Rechnung
Bei einem normalen Kauf auf Rechnung ist es unkritisch, eine Rechnung (oder sogar eine nichtgerichtliche Mahnung) zu ignorieren, solange es keine Lieferung gibt. Ohne besondere AGB-Konstruktionen wird vor der Lieferung keine Zahlungspflicht entstehen.
Bei "Klarna-Rechnung" läuft die Zahlungsfrist auch erst ab Lieferdatum (früher stand dort: ab Rechnungsdatum), aber der Zahlungstermin laut Rechnung kann trotzdem vor der Lieferung liegen. Falls der Händler nicht innerhalb von drei Tagen versendet, soll er auf der Händlerschnittstelle eine Verlängerung einbuchen. Tut er das nicht, verhält Klarna sich so, als hätte er geliefert.
An dieser Stelle ist es schädlich für den Kunden, wenn er die Rechnung (und ggf. nachfolgende Mahnungen) ignoriert. Vielmehr soll er Klarna informieren, sonst läuft der Automatismus weiter. Ein wesentlicher Teil der Probleme entsteht anscheinend bei Kunden, die diesen Unterschied nicht entdeckt haben.
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