Willy Brandt
Neue Ostpolitik beschreibt die Umsetzung des von Egon Bahr formulierten Prinzips „Wandel durch Annäherung“ für den Umgang der Bundesrepublik Deutschland mit der DDR und den osteuropäischen Nachbarstaaten(Tschechische Republik, Polen), das Mitte der 1960er Jahre von Willy Brandt aufgegriffen wurde. Sie bezeichnet die durch die so genannten Ostverträge schrittweise erfolgende Überwindung des Status quo der Politik beider deutscher Staaten, der jedoch auf völkerrechtlicher Seite nicht aufgehoben werden sollte. Aufgrund der in diesen Verträgen enthaltenen Vereinbarungen auf gegenseitigen Gewaltverzicht werden sie auch mitunter als Gewaltverzichtsverträge bezeichnet.
Mi. 15 Okt 2008 - 17:06
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