Kosten.
Die Preise der Versicherungen unterscheiden sich stark. Auch bei gleichen Bedingungen sind die Unterschiede groß. Allgemein sind Versicherungen mit persönlicher Betreuung durch einen Vertreter teurer als solche, die man im Internet selber abschließt.
Bei (kostenlosen) Vergleichsportalen im Internet fehlen oft ein paar billige Anbieter. Der Kfz-Versicherungsvergleich der Stiftung Warentest ist nach meiner Beobachtung vollständiger, aber nicht kostenlos.
Die Preise hängen aber auch von Autotyp, Wohnort und vielen anderen Faktoren ab. Das ist bei allen Versicherungen ähnlich. Manche dieser Faktoren kann man selber wählen:
- Selbstbeteiligung (Selbstbehalt): Bei jedem Schaden zahlt man diesen Betrag selber. Dafür sind die ständigen Kosten geringer. Was besser ist, kann man nur spekulieren, denn man weiß vorher nicht wieviel Unfälle man haben wird.
- Fahrerbeschränkung: Man legt vorher fest, dass nur bestimmte Personen mit dem Auto fahren werden. Dafür gibt es Rabatt. Wenn mal jemand Anderes fahren soll, muss man das aber vorher bei der Versicherung melden.
- Kilometerbeschränkung: Man legt vorher fest, dass man pro Jahr nur eine bestimmte Kilometerzahl fährt. Dafür gibt es Rabatt. Wenn es mehr wird, muss man das aber bei der Versicherung melden.
Das ist nur eine Auswahl. Weitere Rabatte gibt es z.B., wenn man im öffentlichen Dienst arbeitet, wenn man eine Garage hat, wenn man andere Versicherungen bei demselben Anbieter hat, wenn man ein eigenes Haus besitzt, ....
Ach ja, es gibt noch einen Schadenfreiheitsrabatt dafür, dass man lange keinen Unfall hatte. Wenn der Führerschein neu ist, zahlt man deshalb meistens mehr als jemand, der schon lange Auto fährt.