Es ist leider kompliziert.
Die Rechtschreibreform von 1999 bis 2006 hat zwar eine gewisse Verbesserung gebracht, aber das Problem nicht komplett gelöst.
Regel 1:
Unterscheidung zwischen ss und ß (gilt seit der Rechtschreibreform).
kurzer Vokal ⇒ ss
langer Vokal oder Diphtong ⇒ ß
Regel 2:
Unterscheidung zwischen s einerseits, und ss oder ß andererseits.
Dafür gibt es keine klare, eindeutige Regel. (*) Das heißt: Man muss für jedes Wort die richtige Schreibweise lernen.
Fazit:
Wegen Regel 2 hat die Regel 1 nur einen begrenzten Nutzen. Regel 1 kann helfen, einen Teil der möglichen Fehler zu vermeiden. Das betrifft vor allem die Wörter, die sich bei der Rechtschreibreform verändert haben.
Ausnahmen:
- Wenn es infolge eines äußeren Zwangs (z.B. technische Begrenzungen) unmöglich ist, ein ß zu verwenden, darf man es ausnahmsweise durch ss ersetzen.
- Eigennamen werden durch die neuen Rechtschreibregeln nicht verändert.
(*)
Fußnote: Es gibt hierfür zwar gewisse Regeln, die aber schwierig anzuwenden und oft nicht eindeutig sind.
Antwort auf Was nun? Bin nun ganz von Gast (nicht überprüft)