Ich habe mehrmals Sätze mit einem Komma vor "aber" gelesen, aber auch Sätze, wo kein Komma vor "aber" gestellt wurde. Wann stellt man also Komma, vor "aber" und wann nicht?
Ein Komma steht zwischen Aufzählungen (Nomen, Adjektive, Verb, ...)
→ Beispiel: Sie ist eine intelligente, zielorientierte Mitarbeiterin
Ein Komma steht nach Anreden
→ Beispiel: Frau Schmidt, der Chef erwartet Sie!
Ein Komma steht vor Empfindungswörtern
→ Beispiel: Naja, damals waren wir sehr naiv.
Ein Komma steht vor (und manchmal auch nach) Zeit- und Datumsangaben
→ Beispiel: Ich habe einen Termin am Montag, den 24. April, um 10.30 in Hamburg.
Ein Komma steht zwischen zwischen Haupt-und Nebensätzen (auch zwischen Hauptsätzen)
→ Beispiel: Wir wussten nicht, dass diese Rechtsschutzversicherung am Ende so teuer sein wird
Ein Komma steht vor und nach Erläuterungen, wenn der Satzfluss durch zusätzlichen Informationen unterbrochen wird
→ Beispiel: Ich habe vorhin Jochen, den Nachbar, im Supermarkt gesehen
Entwerde "Komma" oder "aber"
Man braucht entweder "Komma" oder "aber". Das gleiche gilt auch für "und".
Vor Allem, wenn "aber" zwei Sätze verbindet, sehe ich keinen Sinn ein Komma zu setzen.
Kommaregeln
Kommasetzung kommt öfter vor, als man denkt.
Auch vor "aber" wird fast immer Komma gesetzt.
Kurz und knapp: Ein Komma steht ...
→ Beispiel: Sie ist eine intelligente, zielorientierte Mitarbeiterin
→ Beispiel: Frau Schmidt, der Chef erwartet Sie!
→ Beispiel: Naja, damals waren wir sehr naiv.
→ Beispiel: Ich habe einen Termin am Montag, den 24. April, um 10.30 in Hamburg.
→ Beispiel: Wir wussten nicht, dass diese Rechtsschutzversicherung am Ende so teuer sein wird
→ Beispiel: Ich habe vorhin Jochen, den Nachbar, im Supermarkt gesehen
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