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Mietpreisbremse in Metropolen - Angespannte Wohnungsmärkte und neues Gesetz mit 10% Regel

Gespeichert von Gast (nicht überprüft) am Do., 05. März 2015 - 11:37

In Stadtmitte und beliebten Stadtteile von München, Berlin, Stuttgart, Düsseldorf und Hamburg sind Mietpreise in vergangenen Jahren drastisch gestiegen. In vielen weiteren Städte, Ballungsräume und Regionen ist die Lage nicht anders. Als Folge ist zB ein Wohnungswechsel mit "normalen" Einkommensverhältnisse wegen Nachwuchst für Einheimische, die seit Jahren da wohnen oder zum Teil da geboren sind, beinah unmöglich.

Metropolen ziehen immer mehr gut ausgebildete Fachkräfte weltweit die mehr verdienen als Durchschnitt. Dann haben die Mieter in besten Fall nur eine Möglichkeit: auf keinen Fall ausziehen, solange es möglich ist. Weil man sonst keine größere oder vergleichbare Wohnung ohne astronomischen Preise in gleichen Viertel finden kann.

Jetzt soll ein neues Gesetz diesen Problem zum Teil lösen oder mindestens eine Bremse für die steigenden Mieten ziehen. Miete darf nicht mehr als 10% über Durchschnitt sein. Ob die Vermieter sich daran halten, wird sich noch zeigen.

Mietpreise sind nirgendwo so gestiegen wie in Berlin und München. Die Frage ist ; kann Bundestag über Mietpreise entscheiden und müssen die Länder sich daran halten? Jedes Bundesland/Kreis/Stadt hat andere Situation.

Kein Regel ohne Ausnahme lautet eine deutsche Redewendung. Das gilt wohl hier sehr gut. Die modernisierte Wohnungen und Neubau-Wohnungen gelten als Ausnahme. Die Mietpreisbremsengesetz wird nicht wirklich viel ändern. Die Vermieter werden die Wohnungen modernisieren und dadurch für über 10% als regional Miete vermieten lassen.

Viele Vermieter lassen die Preise steigen, nicht nur einzelne. Deswegen diese Regel kann nur einzelne Vermieter davon abhalten die Mietpreise extrem zu erhöhen. Wenn alle Vermieter zusammen die Preise in Höhe treiben, kann das Gesetzt dagegen nichts tun, was auch der Fall ist. Es verbietet zB einzelnen Wohnungseigentümer die Preise über 10% zu erhöhen, aber es hindert nicht, dass die Preise in einem Stadtteil-Viertel insgesamt steigen.

In Hamburg ist Hafencity teuerste Gegend. Mietpreise pro Quadratmeter sehen wie unten aus.
HafenCity 			 16,72
Harvestehude 			 16,17
St. Pauli 			 14,97
Ottensen 			 14,71
Rotherbaum 			 14,29
St. Georg 			 14,21
Uhlenhorst 			 14,07
Hoheluft-Ost 			 13,76
Neustadt 			 13,67
Othmarschen 			 13,64
Winterhude 			 13,56
Sternschanze 			 13,50
Eppendorf 			 13,39
Hamb.-Altstadt 			 13,11
Hoheluft-West 			 12,90
Hohenfelde 			 12,87
Blankenese 			 12,83
Stellingen 			 12,79
Altona-Altstadt 		 12,75
Groß Flottbek 			 12,59
Altona-Nord 			 12,55
Bahrenfeld 			 12,32
Eimsbüttel 			 12,15
Barmbek-Süd 			 11,98
Lokstedt 			 11,68
Marienthal 			 11,44
Alsterdorf 			 11,42
Eilbek 			         11,32
Hamm-Nord 			 10,97
Borgfelde 			 10,83
Hammerbrook 			 10,82
Sülldorf 			 10,75
Hamm-Süd 			 10,70
Poppenbüttel 			 10,68
Barmbek-Nord 			 10,60
Marmstorf 			 10,52
Groß Borstel 			 10,43
Niendorf 			 10,32
Heimfeld 			 10,31
Wellingsbüttel 			 10,29
Hummelsbüttel 			 10,19
Wandsbek 			 10,13
Hamm-Mitte 			 10,09
Wohldorf-Ohlstedt 		 10,07
Duvenstedt 			 10,03
Bergstedt 			 10,00

Ich glaube mit Neubau gemeint sind, Häuser die ab 2014 gebaut wurden. Und es gibt keine Änderung für schon unterschriebene Verträge. Hohe Miete wird nicht gesenkt. In Deutschland gibt 20 Millionen Wohnungen. Jede 10 Jahren kommen ca. 2 Millionen dazu. Mietbremse wird vielleicht für 5 Millionen davon gelten.

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