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Einbürgerung

Beiträge über Einbürgerung, Einbürgerungsdauer, Einbürgerungskosten und das Verfahren. 

Doppelstaatsangehörigkeit / Mehrstaatigkeit

Von einer "Doppelstaatsangehörigkeit" oder juristisch von einer "Mehrstaatigkeit" spricht man dann, wenn eine Person zwei Staatsangehörigkeiten besitzt – ohne eine davon aufgeben zu müssen.

Voraussetzungen der Mehrstaatigkeit

Abstammungsprinzip:

Wenn ein Kind in Deutschland geboren ist, sowohl die Voraussetzungen für den Anspruch der deutschen Staatsangehörigkeit erfüllt als auch die Voraussetzungen für den Anspruch der ausländischen Staatsangehörigkeit erfüllt, hat es den Anspruch auf beide Staatsangehörigkeiten und darf beides gleichzeitig besitzen.

Das Kind hat einen deutschen Elternteil und einen ausländischen Elternteil. Es hat somit die Voraussetzungen der Mehrstaatigkeit durch das "
Abstammungsprinzip" erlangt. Diese Kinder müssen sich nicht für eine Staatsangehörigkeit entscheiden.


Geburtsortsprinzip

Ab dem Jahre 2000 gilt für Kinder, die in Deutschland geboren sind, das "
Geburtsortsprinzip" i.S.v. § 4 Abs. 3 StAG. D.h. das Kind hat mit der Geburt in Deutschland – unabhängig davon ob seine Eltern die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen – den Anspruch auf die deutsche Staatsbürgerschaft, wenn es bestimmte Voraussetzungen in § 4 Abs. 3 StAG erfüllt.

Wann hat man Anspruch auf die "deutsche Staatsangehörigkeit"?

Die Regelungen über die deutsche Staatsangehörigkeit befinden sich in dem Staatsangehörigkeitsgesetz (kurz: StAG). Im StAG ist im § 3 StAG aufgezählt, wann die deutsche Staatsangehörigkeit erworben werden kann.

Dort ist auch enthalten, dass außer dem normalen üblichen Einbürgerungsprozess für einen Ausländer durch die Einbürgerung gem. § 3 Abs. 1 Nr. 5 StAG, auch andere Ansprüche bestehen, die deutsche Staatsangehörigkeit zu erwerben.

Im Folgenden sollen die einzelnen Ansprüche dargelegt werden:

Rücknahme einer erschlichenen Einbürgerung

Gespeichert von Juristin am Mo, 03. Februar 2014 - 14:06

Die Einbürgerung in die deutsche Staatsangehörigkeit erfolgt durch einen Verwaltungsakt. Hierbei wird von einem begünstigenden Verwaltungsakt gesprochen, da dieser eine positive Wirkung für die Person, an die der Verwaltungsakt gerichtet ist, entfaltet.

Grundsätzlich kann ein Verwaltungsakt nach Eintritt seiner Bestandskraft nicht mehr in Frage gestellt werden. Jedoch können unter ganz bestimmten Voraussetzungen Verwaltungsakte, wenn sie unter Verstoß gegen die Rechtsordnung erlassen worden sind, wieder aufgehoben werden, auch wenn bereits die Bestandskraft eingetreten ist. Es wird dann vom „Prinzip der Gesetzmäßigkeit der Verwaltung“ gesprochen.

Dies erfolgt nach den Regeln der Rücknahme und Widerruf gem. §§ 48 f. VwVfG, wenn keine Spezialregelungen in anderen Gesetzen in Betracht kommen.

Aus diesem Grund kann eine Einbürgerung, die auf der Grundlage des §§ 8, 10 StAG vorgenommen wurde, folglich aufgrund eines Verwaltungsaktes erfolgt ist – auch wieder zurückgenommen werden. Wenn dieser zurückgenommen wird, wird zugleich die deutsche Staatsangehörigkeit rückwirkend gem. § 35 Abs. 4 StAG aufgehoben.

Aufenthaltitel- Fiktionsbescheinigung

Gespeichert von Gast (nicht überprüft) am Mi, 19. Juni 2019 - 09:40

Hallo,

ich bin Syrerin und bin am 14.04.2013 nach Deutschland durch Studium-Visum gekommen. Bis 14.04.2014 habe ich eine Fiktionsbescheinigung bekommen da ich mich in der Uni nicht immatrikuliert habe und ich in diesem Jahr die Sprache gelernt habe.

Ab 15.04.2014 hatte ich einen Aufenthaltstitel zum Studium bekommen und danach einen zum Arbeiten.

Die Frage ist:

Anfrage über Einbürgerung

Gespeichert von Gast (nicht überprüft) am So, 16. Juni 2019 - 18:40

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich lebe seit 6 Jahren in Deutschland als Asyl. ich habe Aufenthalerlaubnis 25Abs. 1 bis zum 26.06.2020.

ich bin ein Auszubildender als Bürokaufmann und beende ich die Ausbildung in Dezember 2019.

ich habe angemeldet in einer Fachschule Schwerpunkt Rechnungswesen als Weiterbildung und fange ich am 25.08.2019 die Studium an.

ich habe Deutsch Zertifikate B1 vor 4 jahre und habe den Einbürgerungstest bestanden.

ich bekomme staatliche Leistung nach dem SGB II aber nur 170 euro mönatlich.

 

Türkischen Pass abgeben da ich mich hier Zuhause fühle.

Gespeichert von Gast (nicht überprüft) am So, 16. Juni 2019 - 15:38

Liebe Damen und Herren,

 

Bin Türkischer Staatsbürger da ich aber in Deutschland geboren bin und hier heran wachse, meine Ausbildung sowie in einem Festen Arbeitsverhältnis stehe denke ich das es auch bei mir ziemlich zügig gehen sollte.

Sie haben von mir meinen Schulabschluss, Bildungsgang sowie eine Lohnabrechnung gefordert.

Bin mal gespannt wenn manche von euch sagen das es 2 Wochen dauert.

 

Mfg

Geburtsurkundenprüfung 460€ für Indien

Hallo! 

vor einem Monat wurde mir bei der Beratung in der Einbürgerungsbehörde gesagt, dass die Geburtsurkundenprüfung durch die Deutsche Botschaft notwendig ist. Die Kosten sind 460€ für Indische Staatsbürger. 

 

Hat jemand ähnliche Erfahrung gemacht? Ich kann nirgendwo lesen, dass die Einbürgerungsbehörde nach der Geburtsurkundenprüfung verlangt. 

 

Danke!

Einbürgerung meiner Frau: reicht unser Einkommen?

Gespeichert von Gast (nicht überprüft) am Mi, 15. Mai 2019 - 18:05

Liebe Forumsmitglieder, 

ich habe eine wichtige Frage zur Einbürgerung meiner asiatischen Ehefrau. 
Sie wohnt jetzt knapp 5 Jahre hier bei mir in Deutschland. Hat sofort ihr B1 Zertifikat samt "Leben in Deutschland" Zertifikat gemacht und seitdem immer entweder in Vollzeit und Teilzeit gearbeitet. Nur 2 Monate kurz mal ALG1 erhalten. 

Als wir vor 1.5 Jahren den Einbürgerungsantrag gestellt haben, wurde alles Geforderte abgegeben. Sie wechselte damals gerade von Vollzeit in 25-Stunden-Teilzeit mit einem Nettogehalt von 870 Euro Netto. 

Einkommen / Alter wichtig für die Einbürgerung?

Gespeichert von Gast (nicht überprüft) am Mo, 13. Mai 2019 - 14:32

Guten Tag zusammen. Ich habe vor einigen Minuten ein Anruf von der Einbürgerungsbehörde bekommen und musste mir anhören dass ich als Studentin zu wenig verdiene und noch zuhause wohne und das meine Eltern mir mit 27 nicht unterhalt leisten müssen und bei meinem Studium auch finanziell nicht helfen dürfen? Ist doch meine Entscheidung was ich verdiene und esse?