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Ab welchem Einkommen ist es Mittelschicht, Oberschicht und Unterschicht?

Gespeichert von Gast (nicht überprüft) am Mo, 05. November 2012 - 11:54

In Nachrichten hört man immer wieder von Mittelschicht, Geringverdiener usw. Aber ab wann ist man bei Mittelschicht? Ich meine als Single Person und netto. Oder es in Brutto nennen würde auch reichen.

Auf Statistikseiten oder Foren habe ich schon etwas recherchiert aber jeder nennt ein anderes Zahl Was ist die Basis?

Zb einer sagt Unterschicht endet bei Netto 900€/Monat und andere sagt 1300€. Auch für Mittelschicht gibt es Zahlen von 1200-2600 Anfang und 1800 bis 5200 als Netto Obergrenze. Das ist alles sehr verwirrend.

In Deutschland gibt es fast 20% Kinderarmut. Es gibt 2,5 Mio Kinder insgesamt.
Haushalte, deren Einkommen weniger als 60% des "bedarfsgewichteten mittleren Nettoeinkommens" beträgt gelten als arm. Die Grenze liegt bei 1926€/Netto für eine 4köpfige Familie, welche aus Mutter, Vater und zwei Kinder unter 14 Jahren besteht.

Gespeichert von Gast (nicht überprüft) am/um Mo, 11. Januar 2016 - 17:38

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Hallo, habe studiert und arbeite 80%.bin aber auch kein Berufsanfänger , sonder habe 8 Jahre Berufserfahrung. Dafür bekomme ich Ca 6200 € brutto,
In etwa 3250 € netto .
Damit kann ich ganz gut leben, reich bin ich und werde es aber noch lange nicht

Gespeichert von Gast (nicht überprüft) am/um Mi, 17. Februar 2016 - 12:35

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Alles eine Frage der Betrachtung. Es geht uns gut in Deutschland. Vielleicht ist es eine Frage der gebotenen Möglichkeiten. Oder der vergangenen? Der Audi 80 war noch fast ein Volkswagen, der A4 lässt sich leicht über 50.000 Euro bringen. Früher war eine Woche Spanienurlaub toll, heute sollten es schon zwei in einem 5-Sterne-Hotel sein.

Gespeichert von Gast (nicht überprüft) am/um Sa, 07. Mai 2016 - 07:54

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Die Antwort auf die Frage ist zwar bei den Statistikern klar definiert, ist aber für den Einzelnen trotzdem kaum greifbar, weil:
1. ändert sich das Durchschnittseinkommen von Jahr zu Jahr
2. Basis ist der Meridian und nicht der Mittelwert
3. die Begrifflichkeiten werden ständig durcheinander gebracht. Und die Begriffe haben nicht unbedingt etwas damit zu tun, was der Einzelne darunter versteht. Mit "Oberschicht" ist z.B. meist der obere Teil der "Mittelschicht" gemeint.
4. es geht hier um Statistik und nicht um Gerechtigkeit, Gefühl oder HartzIV
5. die Grenzwerte sind gewichtet, d.h. es gelten für einen Single andere Grenzwerte als für eine Familie mit 2 Kindern. Da stellt sich gleich die Frage, warum nicht noch andere Gewichtungen vorgenommen werden, z.B. ob man in der Stadt oder auf dem Land lebt, Alter etc.

Ganz gut erklärt ist das Ganze finde ich unter:
http://www.arm-und-reich.de/verteilung/mittelschicht.html

Gespeichert von Gast (nicht überprüft) am/um Di, 14. Juni 2016 - 16:10

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Statistiken sehen zwar gut aus aber Instabilität steigt. Wer hat noch unbefristete Arbeitsvertrag mit Urlaubsgeld und 13. Gehalt? Wem heute gut geht, kann morgen schnell wieder schlecht gehen. Soziale Marktwirtschaft wird immer mehr zu Marktwirtschaft.

Gespeichert von Gast (nicht überprüft) am/um Mi, 14. September 2016 - 13:46

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Also ich finde es völlig armselig darüber zu diskutieren ob man selber reich oder Mittelschicht ist. Eigentlich ist es so das jeder Arbeiter in Deutschland nur eine Nummer ist. Ihr seid alle nix wert. Ob weniger als 1000 Euro oder mehr als 10000 Euro spielt keine Rolle. Seid froh das ihr nicht mit dreckigen Fingern Reiskörner vom Boden picken müsst, denn das machen 30% der Weltbevölkerung !

Unterschicht unter 1400 Euro Netto

Oberschicht über 10000 Euro Netto

Mittelschicht gibt es nicht

Gespeichert von Micha (nicht überprüft) am/um Mo, 24. Oktober 2016 - 19:20

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I denk net, daß Gesellschaftliche Schichtung irgendetwas mit einem Göld zu tun hat. Löwe.

Gespeichert von Gast (nicht überprüft) am/um Mo, 15. Mai 2017 - 10:09

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Und was lernt man aus den ganzen Posts: Fixkosten niedrig halten.
Dann muss auch nicht arm fühlen, weil von den 5000 Euro am Ende nur 1000 zur freien Verfügung stehen - und der Rest für Ratenkredite für ein neues Auto/Handy/sonstwas drauf gehen.

Gespeichert von Gast (nicht überprüft) am/um Sa, 20. Januar 2018 - 02:25

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Ich verdiene 1622€ brutto und ca. 1135€ netto als Single. Das ist zum Leben zu wenig, wenn über die Hälfte für Miete drauf geht. Versicherungen, Schulden abzahlen,Kleidung,Essen(Angebote und reduzierte Sachen) Medikamente und Haustiere, wobei die mich wenig Kosten. Ich hab keine 150€ für Essen im Monat über. 

Gespeichert von Karin (nicht überprüft) am/um So, 30. Dezember 2018 - 10:20

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Sorry - solltest mal deine Ausgaben überdenken. Wenn du wirklich so wenig Geld zur Verfügung hast, solltest du mal schauen ob du die Haustiere (Plural) nicht loswirst (human, also Tierheim oder Abgabe an andere). Schulden abzahlen? Mit 1130 Netto solltest du keine Schulden machen dürfen. Ich meine damit richtige Schulden, und nicht 1000 Euro oder so. Das du nichts ansparen kannst für eine defekte Waschmaschine oder so, kann ich nachvollziehen. 150 Euro für Essen im Monat ist relativ viel. Ich esse in der Woche keine Waren für mehr als 25 Euro. Sind 100 im Monat, also durchaus machbar. Meine Frau und ich wohnen in der Mitte von Bayern und verdienen im Jahr 120000 Brutto und kaufen trotzdem meist Lebensmittel im Angebot. Wir kommen bei 2 Erwachsenen und einem Kind auf ca. 350 Euro für Lebensmittel inkl. Hygienezeug (Seifen, Duschgels, Waschmittel, Zahnpastas et cetera). Man kann mit 1135 Euro sehr wohl klar kommen - wenn man nicht über seine Verhältnisse lebt. Dann kannst du dir halt keine Haustiere leisten, dann kannst du dir halt keine BUV leisten. Mich würde interessieren, was du alles an Versicherungen hast? Miste mal aus und suche dir Vergleichsangebote bzw. schau mal, ob einige Versicherungen in deiner Wirtschaftslage überhaupt sinnvoll sind. Lebensversicherung, Zahnversicherung, Berufsunfähigkeit ... du lebest so knapp oberhalb der Armutsgrenze, das sämtliche Leistungen, die du im Bedarfsfall von Versicherungen erhälst, auf staatliche Leistungen angerechnet werden. Davon hast du also nix.

So eine Aussage kann ich nur als absoluten geistigen Dünnschiss bezeichnen. Sorry, aber das wäre ein Schlag für jeden Hilfsbedürftigen der Harz 4 bezieht, also wirklich bedürftig ist. Und Menschen die Harz 4 beziehen, kommen nicht mit 150,-€ im Monat aus, damit sie ordentlich Essen, Trinken können.  Wo leben sie eigentlich? Essen sie jeden Tag nur eine Nudelsuppe? dann könnte ihre Rechnung aufgehen, aber so? Man oh man, selten so einen naiven Beitrag gelesen.

Naja, 120000€ Brutto, klar, Großk*tz, der mächtig auf die K*cke haut und von nichts eine Ahnung hat. Und das sie wirklich mit 150,-€ im Monat auskommen dürfte mit Sicherheit nicht der Wahrheit entsprechen. Aber schreiben kann man ja viel wenn der Tag lang ist und einem langweilig ist.

Zitat: "Ich esse in der Woche keine Waren für mehr als 25 Euro" Glückwunsch auch hierzu, somit gehören sie einer Minderheit an, die sich durchaus Glücklich schätzen kann.

Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fresse halten, wäre klüger, als dummes Zeug zu quasseln.

Danke habe fertig.

Laut Friedrich Merz von CDU:

  • Oberschicht : Milliardär
     
  • Mittelschicht :Millionär
     
  • Elende Unterschicht : Alle armen Menschen, die nicht mal 1 Million EUR verdienen können

Gespeichert von Gast (nicht überprüft) am/um So, 06. Januar 2019 - 13:19

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Ich verdiene Knapp 1000 Euro im Monat Netto.

 

Wer sagt er zählt sich bei 2000 Euro Netto zu unterschicht, der hat n Rad ab.

Das  ist fast schon eine Beleidigung.

Ich verdiene 1000 Netto. In meiner Region kosten 1Zimmer 15qm Wohnungen zwischen 400-600 KALT

 

Ich hab die Wahl zwischen Kriminallität  oder 2 Minijobs um mein wohnloch und Nahrung Leisten zu können. 

Kleider wort wörtlich nur Husteln. Und das mit nem Vollzeitjob...

Auto zu Teuer. Geht Tv, Pc, Waschmaschine oder ähnliches Kaputt bin ich am Arsch.

 

Welcome too germany

 

Gespeichert von Danny (nicht überprüft) am/um Do, 30. Mai 2019 - 19:42

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